Reiseinformationen von A bis Z für Tansania und Sansibar

Rückflug- oder Weiterreiseticket. Reisende müssen ihre Wiederausreise sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Reisepass. Voraussetzung für die Ausstellung eines Visums ist ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass.

Visum. Alle Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen ein Visum. Das ganz normale, drei Monate gültige Besucher- und Touristenvisum (Tourist Visa) kann einerseits im Vorhinein bei der Botschaft der Republik Tansania in Berlin beantragt werden (gilt auch für österreichische Staatsbürger, Schweizer Staatsbürger wenden sich an die Mission in Genf). Die Kosten liegen bei 50 € sowie einem frankierten Rückkuvert (Einschreiben). Andererseits kann auch direkt bei der Einreise am Flughafen oder beim Grenzposten ein Visum um 50 US$ gelöst werden.

Bargeld. Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch theoretisch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von druckfrischen US-Dollar, Pfund Sterling oder Euro in bar.

Waren. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, wie beispielsweise Videokameras, Digitalkameras, Feldstecher oder Laptops. Bei stichprobenartigen Kontrollen könnte man der Willkür eines übereifrigen Beamten ausgesetzt sein, der ahnungslose Einreisende zur Kasse bitten möchte. Sollte dies der Fall sein, so müssen alle Waren unbedingt als persönliche Güter (personal affects oder personal belongings) deklariert sowie dem Beamten klar gemacht werden, dass man wieder ausreist und die Güter mit nimmt.

Verbote. Die Einfuhr von pornographischem Material und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr deklariert werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.

Geld. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag (sofern er überhaupt deklariert wurde) erlaubt.

Waren. Tiertrophäen wie Felle oder Stoßzähne sowie Strandsouvenirs wie Seesterne, Korallen, größere Muscheln oder Schildkrötenpanzer sowie Erzeugnisse daraus, wie z. B. Bilderrahmen, Aschenbecher oder ähnliches, dürfen unter keinen Umständen ausgeführt werden, da sie unter das äußerst strikte Washingtoner Artenschutzabkommen fallen.

Verzichten Sie auf den Kauf solcher Erzeugnisse. Ohne Nachfrage der Touristen werden die einheimischen Händler einsehen, dass es sich nicht lohnt, mit geschützten Tieren, Pflanzen, Meeresbewohnern oder Teilen davon zu handeln.

Gebühren. Beim Abflug aus Tansania und Sansibar werden bei Charterflügen die Ausreisegebühren direkt bei den Touristen eingefordert. Davon betroffen ist momentan nur die Condor. Bei Linienflügen sind die Gebühren in den Flugtickets enthalten.

Strandverkäufer. Sie werden allgemein als beachboys oder papaasi („Zecken“) bezeichnet. Ihre Warenpalette reicht von Schnitzereien über Tingatinga-Gemälden bis hin zu Tüchern und anderen typischen Souvenirs. Manche verkaufen Exkursionen, Schnorchelausflüge und sogar Safaris.

Keine Geschäfte. Man tut gut daran, außer harmlose Souvenirs keine weiteren Geschäfte mit ihnen abzuschließen, denn dubiose Massagen, illegaler Geldwechsel oder supergünstige Safaris und Exkursionen können böse enden.

Des weiteren ist es angebracht, keine persönlichen Informationen preiszugeben, da sich die Kunde am Strand schneller als lieb verbreitet und unangenehme Folgen, wie Diebstähle oder ähnliches, haben kann.

Keine Hilfe. Bei Vorfällen mit solchen unauthorisierten und nicht lizensierten Händlern oder Guides dürfen Sie keine Hilfe von der Polizei erwarten.

Reisende sind dann auf sich selbst gestellt und können auch von den Vertretern ihrer Unterkunft keine Unterstützung erwarten – diese können noch weniger als die Polizei gegen die Beachboys unternehmen.

Boot-Safari. Es handelt sich um Bootsfahrten auf Flüssen oder Seen, wo man auf Tuchfühlung mit Krokodilen, Nilpferden und anderen Wassertieren geht. Dauer: meist 2 Stunden.

Eingeschränkt möglich. Momentan sind Boat Safaris nur im Selous Game Reserve, im Saadani National Park und im Arusha National Park erlaubt.

In Tansania

Österreichische Botschaft in Kenia

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber Muthaiga Mini Market), Nairobi, Kenia
Postanschrift: P.O.B. 30560, 00100 Nairobi, Kenia
Tel: (+254) 20 406 00 22 (Amt), (+254) 20 406 00 23 (Amt), (+254) 20 406 00 24 (Amt)
Fax: (+254) 20 406 00 25
Email: nairobi-ob@bmeia.gv.at
www.aussenministerium.at/nairobi
Mobile Bereitschaft (rund um die Uhr): (+254) (0)733 635651 (nur für Notfälle öst. Staatsangehöriger – nicht für Visa-Auskünfte!!)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Dar es Salaam

Umoja House, Mirambo St./Garden Ave. (in zentraler Lage), Dar es Salaam
Tel: (+255) (0)22 2212300, Fax: (+255) (0)22 211 2338
Erreichbarkeit in Notfällen: (+255) 786 971692 (nicht für Visa-Auskünfte!)
Email: info@daressalam.diplo.de
www.daressalam.diplo.de

Botschaft der Schweiz in Dar es Salaam

Kinondoni Rd., links nach der Selander Bridge in Richtung Norden, Dar es Salaam
Tel: (+255) (0)22 266 6008, Fax: (+255) (0)22 266 6736
Email: dar.vertretung@eda.admin.ch
www.eda.admin.ch/daressalaam
Parteienverkehr: Mo–Fr 8–12 Uhr

Deutscher Honorarkonsul in Arusha

Ulf A. Kusserow
stadtauswärts auf der Dodoma Rd., vor der Flughafeneinfahrt (Arusha Airport) rechts
Tel: (+255) (0) 754  789 603, (+255) (0) 787  789603
Email: arusha@hk-diplo.de

Deutscher Honorarkonsul in Sansibar

Jens-Dominic Warth
vom Stadtzentrum kommend kurz vor der Mazizini Police Station rechts Richtung Chukwani abbiegen; nach 350 m erscheint rechterhand das Pamoja Vocational Centre, das knapp vor dem Parliamentsgebäude liegt
Tel: (+255) (0) 772 061 731, (+255) (0) 774 700 718
E-Mail: sansibar@hk-diplo.de

Für den deutschsprachigen Raum

Botschaft der Republik Tanzania

Eschenallee 11, D-14050 Berlin, Deutschland
Tel: (+49) (0)30 3030800, Fax: (+49) (0)30 30308020
www.tanzania-gov.de

Permanent Mission der UN in Genf

47 Avenue Blanc, 1202 Genf, Schweiz
Tel: (+41) (0) 22 731 89 20, Fax: (+41) (0) 22 732 82 55
www.tanzania-mission.ch
Mit Visabefugnis.

Legere Kleidung. Grundsätzlich existieren keine Kleidervorschriften in Tansania, selbst für Luxus-Unterkünfte. Leichte, helle Sommerkleidung aus gut waschbaren, atmungsaktiven Material ist beim Aufenthalt in den Tropen zu bevorzugen. Blusen oder Hemden, T-Shirts, kurze Hosen, bequeme lange, weite Röcke (oder Kleider) sowie Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sneakers werden untertags getragen.

Am Abend ziehe ich gerne eine bequeme, lange Hose und ein langärmeliges Oberteil an, nicht nur wegen der Moskitos, sondern wegen der anderen Insekten, die man oft mit freiem Auge gar nicht sieht.

Verzichten Sie auf freizügige Kleidung in der Öffentlichkeit; Knie und Schultern sollten immer bedeckt sein, egal ob am Festland auf Safari oder an der Küste beim Baden.

Farben. Bei der Farbwahl ist unbedingt darauf zu achten, dass neutrale, erdige Farben bevorzugt und leuchtende Farben wie rot, orange, gelb, türkis, weiß oder schwarz gemieden werden. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Tiere aller Größen diese Signalfarben wahrnehmen.

Schwarz oder blau beispielsweise zieht die Tsetse-Fliegen an, orange oder gelb kann Bienen oder Wespen auf den Plan rufen.

Wie in allen ostafrikanischen Ländern ist die 220/230/240 Volt Wechselspannung vorherrschend.

Adapter. Britische 3-Loch-Adapter passen in die hiesigen Steckdosen; europäische Lodges haben oftmals auch EU-Stecker.

Der Adapter (für britische Stecker) sollte am besten von zu Hause mitgebracht werden, da die in Tansania erhältlichen qualitativ minderwertig sind.

Öffentliches Stromnetz. Strom vom öffentlichen Netz gibt es in den größeren Städten und den wichtigsten Orten.

Mit häufigen Ausfällen und Spannungsschwankungen muss gerechnet werden. Backup-Generatoren leisten sich meist nur die besseren und teureren Hotels.

Strom vom Generator oder Sonnenkollektoren. In den Camps und Lodges draußen im Busch oder an abgelegenen Standorten wird der Strom mittels eines Generators erzeugt; von 18 bis 22 oder 24 Uhr gibt es dann in den Unterkünften Strom. In den Top-Luxus-Lodges läuft der Generator den ganzen Tag. Immer mehr Lodges setzen auf die Solarenergie.

In vielen Lodges existieren keine Steckdosen in den Zelten; Kameras müssen dann im Büro oder der Lobby aufgeladen werden.

FKK und Oben-ohne-Baden sind unter keinen Umständen gestattet.
Flycatcher. So lautet die wenig schmeichelhafte Bezeichnung für Männer, die unaufgefordert ratlos blickende Touristen auf der Straße oder am Strand ansprechen und ihnen billige Safaris, Bergbesteigungen oder Ausflüge verkaufen möchten. Oft sind sie drogen- oder alkoholabhängig und in jedem Fall kassieren sie Provisionen für ihre Vermittlungstätigkeit.

Von der Buchung bei solchen Vermittlern oder den Unternehmen, die sie anheuern, ist dringend abzuraten; viele Urlauber werden Jahr für Jahr Opfer solcher zwielichtiger Unternehmen und verlieren teils viel Geld dabei.

Tanzania Shilling. Die offizielle Währung in Tansania ist der Tanzania Shilling; die offizielle Abkürzung lautet TSH. Geldscheine gibt es für 500, 1000, 2000, 5000, 10 000 TSH, während Münzen in Größen von 20, 50, 100 und 200 TSH kursieren.

US$. Die inoffizielle Währung, wie in vielen afrikanischen Ländern üblich, ist hingegen der US-Dollar. Sie werden überall akzeptiert – wenn man natürlich keine Einwände gegen großzügige Wechselkurse hat. Oft findet man auch Preislisten oder Speisekarten, die die Preise in beiden Währungen anführen. Hier ist es Geschmacksache, wie letztendlich die Rechnung beglichen wird.

Ausreichend US$ mitbringen. Von Touristen wird die Bezahlung in US$ erwartet: Visa werden in US$ eingehoben; die Flughafengebühren ebenso wie die Trinkgelder müssen in Dollar bezahlt werden; für den Großteil aller gehobenen und Mittelklasse-Unterkünfte und deren Restaurants (Getränke!) gilt dasselbe.

Stückelung und neue Scheine. Eben für jene Ausgaben sind ausreichend US$ mit zu bringen. Bei den mitgeführten US$ ist darauf zu achten, unbedingt auch kleine Stückelungen mitzunehmen, wie z. B. einige 5er, 20er und 50er, da es oft Engpässe beim Wechselgeld gibt und die Suche nach passenden Scheinen zur ausweglosen Odyssee ausarten kann.

Dollar-Scheine sollten möglichst neu aussehen, am besten frisch aus der Druckmaschine. Ebenso werden nur mehr jeweils die neuen Serien (ab 2006, besser noch ab 2008) akzeptiert. Beschriebene, zerknitterte oder beschädigte Dollar-Scheine werden unter keinen Umständen akzeptiert. Bei der Annahme (auch in Läden oder Restaurants) werden die Scheine genau geprüft. Falls sie beschrieben, zerknittert oder älter als 2006 sind, wird die Annahme verweigert. Hauptgrund dafür ist die Angst vor gefälschten Dollar-Noten.

Bargeld allgemein. Der beste Ratschlag für einen Reisenden ist, genügend Bargeld in Euro oder US$ einzupacken. Alles andere ist teuer, kompliziert und Zeit raubend. Wechselstuben gibt es in den Ballungs- und Touristenzentren wie Sand am Meer.

Bargeldbedarf. Für Safari Insider gilt: Alle Gebühren, Eintrittsgebühren, Transferkosten, Flugtickets und ähnliches sind im Reisepreis inbegriffen. An Bargeld benötigen Sie US$ 50 für das Visum. Je nach Ihren persönlichen Vorlieben sollten Sie genügend Bargeld für Getränke, Alkohol, Zigaretten, Souvenirs, Trinkgelder und ähnliche Ausgaben mitführen. Eine Flasche Wein kostet in den Hotels im Durchschnitt US$30, eine Flasche Kilimanjaro-Bier etwa US$ 3-5, Zigaretten an die US$ 5. Zusätzlich sollten Sie – je nach Art des Urlaubs – an die 150-200 US$ als Notfallration, z. B. für Trinkgelder oder Aktivitäten, bei sich haben.

Kreditkarten. Kreditkarten haben sich in diesen Breiten noch nicht flächendeckend durchgesetzt, vor allem auch deshalb, weil die internationale Abwicklung der Zahlungseingänge unzureichend ist. Man darf sich deshalb maximal erhoffen, in ein paar wenigen Souvenirläden und in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie damit bezahlen zu dürfen (mit Aufschlag einer 5 – 10 %igen Gebühr). Die gängigsten Kreditkarten stellt die Visacard dar, gefolgt von der weniger bekannten Mastercard.

Geldbehebung per Kreditkarte. Für Notfälle empfiehlt sich die Mitnahme eines Barbehebungscodes für die eigenen Kreditkarten.

Geldbehebung per Maestro-Karte. Überall dort, wo Geldausgabeautomaten die Kreditkarte Mastercard (nur in den wichtigen Ballungszentren) akzeptieren, kann auch Bargeld mit der Maestro-Karte abheben. Der in Europa gültige PIN-Code gilt auch hier. Diese Variante der Geldbehebung ist auf jeden Fall billiger als die Behebung mit Kreditkarte.

Bei den Automaten ist Vorsicht angesagt, da oftmals Manipulierungen stattfinden oder Langfinger zusehen.

Leichtes Gepäck. Reisen in Tansania erfordert leichtes Gepäck. Man ist ständig mit Fahrzeugen unterwegs, wird von einer Unterkunft zur nächsten transferiert, und ist vielleicht auf Inlandflüge gebucht.

15 kg pro Person. Wer innerhalb von Tansania mit den üblichen kleinen Cessna-Flugzeugen transferiert wird, muss das Gepäck auf maximal 15 kg pro Person beschränken und keine sperrigen, eckigen Koffer verwenden, da diese in den Maschinen keinen Platz finden. Das sind keine Schikanen, sondern Sicherheitsmaßnahmen, damit die kleinen Maschinen nicht überladen werden.

Besser nicht. Alle wertvollen, delikaten oder empfindlichen Dinge sollten zu Hause gelassen werden. Vieles geht kaputt (durch zu viel Bleiche im Waschpulver), anderes wird gestohlen.

Viel weniger Sorgen macht es, mit abgetragenen Klamotten oder abgelatschten Schuhe unterwegs zu sein, auf die nicht ständig aufgepasst werden muss.

Solcherlei Kleidungsstücke eignen sich vor der Heimreise hervorragend als Tauschgut gegen Souvenirs oder zum Verschenken.

Markante Ebbe und Flut. Der Indische Ozean wechselt etwa im Sechs-Stunden-Rhythmus zwischen Ebbe und Flut; bei Voll- und Neumond sind die Unterschiede noch viel extremer. Zweimal pro Tag, bei Ebbe, zieht sich das Meer wegen der flachen Küste so weit zurück, dass an Baden nicht gedacht werden kann. Ausnahmen sind lediglich einige Strände südlich von Dar es Salaam, z. B. Kipepeo Beach, oder die Küste bei Nungwi im Norden von Sansibar.

Alternativen. Die meisten sonnenhungrigen Urlauber stört dies aber nicht, denn zum einen verfügen zahlreiche Resorts über Swimmingpools, und zum anderen sind auch lange Spaziergänge auf den bunten und tierreichen Korallenriffen äußerst reizvoll.

Unbedingt feilschen. Hotels, Restaurants und Geschäfte westlichen Stils haben festgelegte Preise, ebenso wie öffentliche Verkehrsmittel oder Zeitungen. Bei Straßenhändlern, Taxis, andere Dienstleistungen, Guides oder auf Märkten hingegen gehört es zum guten Ton, zu feilschen.
Stand: März 2018

Einreise aus Europa. Für die Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen mehr vorgeschrieben.

Zwischenstopp in Afrika. Ein Nachweis über die Gelbfieberimpfung wird dann verlangt, wenn man aus einem Infektionsgebiet (vor allem westliches Afrika, aber auch Kenia oder Äthiopien) einreist. Von jenen Reisenden, die sich mindestens 12 Stunden in einem Infektionsgebiet aufgehalten haben (u. U. auch bei Flügen mit Stopps in Ländern mit Infektionsgefahr), wird eine Bescheinigung verlangt.

Kontrollen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung strikt kontrolliert.

Sansibar. Bei der Einreise nach Sansibar gelten die gleichen Bestimmungen wie für das Festland. Es kann sein, dass ein Fieberscreening durchgeführt wird, jedenfalls wurde dies in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums von Sansibar verlautbart.

Die Internet-Durchdringungsrate ist für afrikanische Verhältnisse äußerst gut.

Mit Mobiltelefonen. Frei geschaltete Smartphones, also internetfähige Mobiltelefone, können in Tansania verwendet werden. Dazu kauft man in einem der zahllosen Shops der Mobilfunkanbieter eine lokale SIM-Karte, lädt Prepaid-Guthaben drauf und aktiviert den jeweilig gewünschten Dienst. Die Mitarbeiter in den Mobilfunk-Shops helfen gerne und kompetent weiter!

Man kann zwar keine großen Dateien (Fotos, Videos) laden, aber für Emails reicht der Datendienst allemal.

In den Hotels. Fast alle Hotels in den Ballungszentren verfügen mittlerweile über Internet, meist WLAN. Selbst in den Parks können viele Camps WLAN anbieten, aber einige sprechen sich bewusst gegen WLAN aus.

Internet-Cafés. In den meisten Ballungszentren hat die Dichte der Internet-Cafés beachtliche Ausmaße erreicht. In Dar es Salaam, Stone Town, Arusha oder Moshi finden sich eine Vielzahl von kleinen oder größeren Internet-Cafés.

Verbreitung. Sie tritt verstärkt im ganzen Land auf, insbesondere in den Regenmonaten von März bis Juli.Die höher gelegenen Gebieten, wie der Kilimanjaro, die Usambara Berge oder der Ngorongoro Crater, gelten aufgrund der kühlen Nächte als weitgehend Malaria-frei.

Übertragung. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich.

Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Kein 100%iger Schutz. Von den Tropenerkrankungen ist Malaria die am meisten ernst zu nehmende Bedrohung für EuropäerInnen. Es gibt keinen 100%igen Schutz gegen Malaria. Bei rechtzeitiger Behandlung jedoch kann Malaria ohne Probleme behandelt werden.

Expositionsprophylaxe. Die beste Prophylaxe ist, gar nicht erst gestochen zu werden. Die Moskitos fliegen vornehmlich in der Dämmerung abends und morgens sowie im Dunkeln. Deshalb sollte man es sich zur Gewohnheit machen, ab 16 Uhr langärmelige Kleidung zu tragen.

Zudem sollten die noch exponierten Stellen (Hals, Ohren, Füße, Dekolleté, Hände, Arme) mit Mücken abweisenden Mitteln (repellent) versehen werden.

Schlafen unter einem Moskitonetz ist für Tansania ein absolutes Muss. Zusätzlich können noch Räucherstäbchen (mosquito coils) aufgestellt werden, die zwar unangenehm riechen, aber die Moskitos recht gut in Schach halten.

Tipp: Vor dem Schlafen gehen trage ich (selbst unter dem Moskitonetz) Moskitoschutzmittel auf. Stinkt zwar ein wenig und klebt unangenehm, aber ich schlafe dann seliger.

Medikamentöse Prophylaxe. Die Chemoprophylaxe ist immer eine Belastung für den Körper. Keine Malaria-Prophylaxe bietet 100-prozentigen Schutz, da die Erreger zunehmend resistent werden. Die Nebenwirkungen sind oft viel weniger harmlos als angenommen und viele Reisende haben uns erzählt, wie sehr sie unter diesen während ihrer Aufenthalte in den Tropen leiden. Dazu gehört Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schlafstörungen, Weinkrämpfe, und so fort.

Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Trügerische Sicherheit. Tückisch an der medikamentösen Malariaprophylaxe ist besonders, dass sich die Reisenden in Sicherheit wiegen, und trotz eindeutiger Symptome Malaria kategorisch ausschließen. Da hier wertvolle Tage in der Behandlung tatenlos verstreichen, verläuft die Malaria natürlich um einiges akuter und schärfer.

Symptome der Malaria. Auf die geringsten Symptome des Körpers muss man unbedingt sensibel reagieren. Jede Veränderung, z.B. Appetitlosigkeit, unerklärbare Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Hautirritationen, Gliederschmerzen, Nackensteife, Stechen in der Milz- oder Lebergegend, Kopfscherz oder stechender Kopfschmerz, kann ein Indikator für eine aufkeimende Malaria-Erkrankung sein. In solchen Fällen raten wir, mit der Rezeption des Hotels, dem Reiseleiter oder dem Lodge-Management aufzunehmen, um weitere Schritte ohne Verzögerung einleiten zu können.

Ärztlicher Rat. Vor einer Reise in die Tropen ist in jedem Fall die Ärztin oder der Arzt des Vertrauens bzw. das nächst gelegene Tropeninstitut zu konsultieren.

Allgemeine Hinweise. Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Wer in Afrika reist, muss sich darauf einstellen.

Tatsächliche Gesundheitsrisiken. Vieles, was in Europa über die gesundheitliche Situation vor Ort kolportiert wird, ist (leider) Panikmache. Entlang der Touristenpfade und in den von den Weißen geführten Tourismusbetrieben hält sich die Gefahr einer Beeinträchtigung der Gesundheit in Grenzen.

Reale Gesundheitsrisiken für durchschnittliche Touristen stellen Malaria, Belastungen im Magen-Darm-Trakt, Erkältungskrankheiten oder Sonnenstiche und -brände dar.

Allgemeine Hygiene. Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen oder einige Grundregeln bei der Nahrungsaufnahme. Vorsicht ist beim Genuss von Salaten und rohem Gemüse, Eiswürfel, Eiscremes und Mayonnaisen, Kaltschalengerichten, unpasteurisierten Milchprodukten, rohem Fisch und Fleisch geboten. Leitungswasser sollte überhaupt nicht getrunken werden.

Vorsorge. In jedem Fall ist vor dem Abflug ärztlicher Rat einzuholen, insbesondere in Bezug auf Thrombose-Risiken, Malaria-Prophylaxe, Magen-Darm-Probleme und ähnliche Gesundheitsrisiken, die typisch für die Tropen sind.

Reiseapotheke. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Wozu? Was hilft die teuerste Reiserückholversicherung, wenn man vom Unfallort nicht dorthin transportiert wird, wo die Reiserückholversicherung zu wirken beginnt, nämlich im nächst gelegenen Hospital?

Die Notfallevakuierung ist eine unbezahlbare Investition ins eigene Leben. Mitglieder werden im Notfall mittels Flugevakuierung aufgelesen und in die besten Spitäler des Landes geflogen, z. B. das KCMC in Moshi.

Verkehrsunfälle. Sie sind die häufigste Ursache von medizinischen Notfällen in Tansania. Der Verkehr ist mörderisch, die Pisten sind je nach Saison in schlechtem Zustand, und Geschwindigkeitsbeschränkungen werden einfach ignoriert.

Flying Doctors. Für diese Fälle gibt es – Gott sei Dank – die von Nairobi aus operierenden Flying Doctors. Temporäre Mitgliedschaften beginnen ab 15 €.

Alle Kunden von Safari Insider sind automatisch für die Notfallevakuierung versichert.

Game Drives. Bei Pirschfahrten handelt es sich um Ausfahrten mit einem Safarifahrzeug in einen Nationalpark oder ein Reservat, um Wildtiere zu beobachten; Dauer: 3–8 Std.

Geschlossene Fahrzeuge. In den nördlichen Parks ist es üblich, die Game Drives in geschlossenen Fahrzeugen zu machen, wo bei Bedarf das Dach ausgeklappt werden kann. Immerhin werden im Norden auch längere Strecken auf Überlandstraßen zurückgelegt; da wäre der Fahrtwind der offenen Fahrzeuge der Gesundheit nicht zuträglich.

Offene Fahrzeuge. Wenn keine Überlandfahrten gemacht werden müssen, setzt man nach allen Seiten offene, umgebaute Geländewägen ein, insbesondere in den südlichen Parks und einigen Luxus-Lodges im Norden.

100 % individuell. Mit Privat-Safari meine ich eine zu 100 % maßgeschneiderte Individualtour, u. a. in Bezug auf Termine, Unterkünfte, Aktivitäten und Preisgestaltung. Sie haben die Freiheit, die Reise nach Tansania so zu gestalten, wie Sie es wünschen – ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.
Sicherheitswarnungen. Wie für fast alle afrikanischen Länder üblich, wird von den zuständigen Behörden auf die „erhöhte Sicherheitsgefährdung“ hingewiesen.

Gelegenheits-Gaunereien. Das Gros der Kriminalität besteht aus Raubdelikten und Taschendiebstählen, die jedoch weniger geplant, als vielmehr auf dem Grundsatz „Gelegenheit macht Diebe“ beruhen. Leider ist die Tendenz dafür aber steigend. In den meisten Fällen beschränken sich die Übergriffe aber auf materielle Werte; äußerst selten kommen dabei Menschen zu Schaden.

Zu beliebtem Diebesgut gehören Uhren, Mobiltelefone, Computer – und natürlich das Bargeld der Touristen. Bester Ratschlag an Reisende: alles Wertvolle zu Hause lassen!

Verhalten bei Überfällen. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trotzdem ein Übergriff stattfinden, so sollte jegliche Gegenwehr vermieden werden und sein Heil in der Flucht gesucht werden. So schwer es fallen mag, sollten alle Wertsachen (oder die geforderten Dinge) ausgehändigt werden.

Mehrsprachigkeit. Neben den über 100 Stammessprachen ist Suaheli (engl. Swahili oder Kiswahili) die offizielle Landessprache. In den Ballungszentren und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen. Trotzdem – ein paar Brocken Swahili können nicht schaden, denn sie zaubern den Einheimischen ein großes Lachen auf das Gesicht.
Prostitution und Homosexualität. Auf dem tansanischen Festland wie auf Sansibar existieren Strafgesetze, die homosexuelle Handlungen sowie Prostitution mit sehr hohen Gefängnisstrafen belegen, insbesondere bei Beteiligung Minderjähriger.

Obwohl es im Falle homosexueller Handlungen in der Vergangenheit nicht zu einer Anwendung der Gesetze gekommen ist (insbesondere nicht gegenüber Touristen), sollten sich Reisende dieser Rahmenbedingungen bewusst sein.

Fotografieren. Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren.

Drogen. Drogenkonsum, Drogenbesitz und/oder Drogenhandel ist mit hohen Geld- bzw. Haftstrafen belegt.

Kontakt nach Hause. Um den Kontakt nach Hause aufrecht zu erhalten, empfiehlt sich die Kommunikation via Internet (z. B. via Skype), das in allen größeren und kleinen Städten sowie den meisten Camps und Hotels verfügbar ist.

Für Notfälle. Für Notfälle hat es sich bewährt, dass man ein älteres, frei geschaltetes Mobiltelefon (cell phone, mobile phone) mitbringt und sich eine SIM-Karte (5000 TSH, etwa 2,50 €) mit Telefonnummer kauft. Dann müssen Guthaben auf die SIM-Karte geladen werden nach dem Vorbild der Wertkarten-Handys in Europa.

Man fragt am besten nach einer Prepaid Card oder einem Telephone Voucher. Sie sind in Stückelungen von 1000, 2000, 5000, 10 000 TSH oder mehr fast flächendeckend, z. B. in kleinen Geschäften am Straßenrand, Imbissbuden, Gasthäusern, oder Hotels erhältlich.

Als Europäer sollte man sich im Klaren sein, dass das Trinkgeld auf alle Fälle angemessen für Tansania sein sollte – und nicht angemessen für unseren Teil der Erdkugel. In der Regel verdienen tansanische Arbeitskräfte im Hotelwesen 150 000 – 300 000 TSH; wer also sich bemüßigt fühlt, 1/10 des Monatslohnes (30 000 TSH) als Trinkgeld zu geben, zerstört mehr als er vermeintlich Gutes tun möchte.

Tansanier selbst geben kein Trinkgeld! Die Praxis des Trinkgeld-Gebens schwappte vom anglo-amerikanischen Raum über. Amerikaner geben üppig Trinkgeld, was die Europäer, die traditionell  – auch in ihren Heimatländern – viel weniger Trinkgeld geben müssen, in Zugzwang bringt. Deshalb fallen die Trinkgelder in Tansania auch recht happig aus.

Trinkgeld an Leistung koppeln. Nur weil man in einem Entwicklungsland Urlaub macht, heißt nicht, dass verpflichtend Trinkgeld gegeben werden muss. Wer mit den Leistungen nicht zufrieden ist, sollte dies eindeutig zu erkennen geben und dementsprechend geringer das Trinkgeld ausfallen lassen (oder es überhaupt sein lassen). Viele Einheimische nämlich glauben, dass Trinkgeld (tip) eine verpflichtende finanzielle Zuwendung der Touristen ist, die teilweise recht frech eingefordert wird, ohne dabei zu verstehen, dass Trinkgeld an Leistungen gekoppelt ist.

Tip-Box. Um die Problematik des Trinkgelds für die Gäste zu erleichtern und um Fairness unter den Angestellten walten zu lassen, sind die meisten Lodges dazu übergegangen, eine sogenannte Tip Box zu installieren. So erhalten alle Angestellten ein Trinkgeld, und nicht nur jene, die für den Gast auf den ersten Blick sichtbar sind.

Höhe des Trinkgeldes. Die Höhe des Trinkgeldes hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht über einen Kamm geschoren werden, aber 10 – 15 US$ pro Tag und Person an einen Guide oder einen Fahrer gelten als üblich.

Naturalien. Kleine Aufmerksamkeiten, das sind zawadi (Geschenke), werden gerne angenommen. Dazu gehören z. B. die Gratis-Duftproben aus den Parfümerien, Werbe-T-Shirts, Kugelschreiber, kleine Blöcke oder Hefte, Kreide, Werbegeschenke vom Weltspartag, insbesondere kleine Geldbörsen, Feuerzeuge oder ähnliches.

Weniger geeignet hingegen sind Süßigkeiten oder ähnliches, da die Ernährung ohnehin schon einseitig und kohlehydratreich ist.

Immer Gegenleistung einfordern. Wichtig in diesem Zusammenhang allerdings, dass die Weitergabe von Geschenken unbedingt an eine Gegenleistung gekoppelt sein sollte. Unmotiviertes Schenken auf der Straße, nur weil ein Kind besonders putzig aussieht, vermittelt den Menschen eine falsche Botschaft, nämlich dass die weißen Touristen kommen, und einfach ihre Sachen herschenken, weil sie soviel Geld haben.

Große Auswahl. Tansania bietet alles, von der schäbigen Absteige bis zur Over-the-top-Luxusherberge. Die meisten Unterkünfte sind klein gehalten (10–20 Zimmern) und werden familiär geführt, große Bettenburgen gibt es nur vereinzelt im Norden, in Dar es Salaam oder auf Sansibar.

Hotelkategorisierungen. Generell sind die Hotelkategorisierungen nicht einheitlich und eher willkürlich; landesweite Standards existieren ebenso wenig wie Kontrollmechanismen.

Preisniveau. Im Vergleich zu anderen Destinationen ist das Preisniveau als vergleichsweise hoch einzustufen, wobei man trotz allem nicht mit europäischen Preis-Leistungs-Erwartungen nach Ostafrika kommen darf.

Die von mir angebotenen Hotels und Lodges sind alle persönlich geprüft. Alle Empfehlungen basieren auf meinen eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen.

In meinen Reisepreisen sind keine Versicherungen inkludiert.

Auslandskrankenversicherung. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Beim Abschluss so einer Krankenversicherung ist unbedingt darauf zu achten, dass sie eine vernünftige Rückholklausel beinhaltet.

Reiserücktrittversicherungen. Ich empfehle grundsätzlich den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, da erhebliche Stornokosten auftreten können. Bei Krankheit oder Tod eines Familienmitglieds oder Reisepartners ersetzt die Versicherung die Stornokosten der Reise. Die Reiseunfähigkeit aufgrund einer Krankheit muss ärztlich nachgewiesen werden.

Reisegepäckversicherung. Viele Versicherungen bieten die Absicherung des Verlustes von Gepäck an. Allen Versicherungen ist gemein, dass die Bedingungen, unter denen das Gepäck abhanden kommen „darf“, sehr eng gefasst sind. Deshalb ist es wichtig, die Versicherungsbedingungen genau zu studieren und sich entsprechend zu verhalten.

Kameraversicherung. Um hochwertige Fotoausrüstungen abzusichern, kann es sinnvoll sein, eine zusätzliche Versicherung abzuschließen.

Fuß-Safaris. Fußwanderungen durch den Busch erfolgen in designierten Teilen innerhalb oder außerhalb eines Schutzgebietes; Dauer: 2–4 Std. Ein oder zwei bewaffnete Ranger sichern die Fußwanderungen ab.

Ausrüstung. Die angemessene Ausrüstung für  Walking Safaris besteht aus Wanderschuhen (mit dicken Sohlen, damit die Stacheln der Akaziensträucher nicht piksen), lange Hosen, neutrales Oberteil, Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Sonnencreme sowie eventuell Wasser.

Achten Sie speziell darauf, auf Walking Safaris neutrale, erdige Farben wie beige, braun, khaki oder hellgrau zu tragen!

Kostengünstig und bequem. In vielen Unterkünften wird ein Wäscheservice angeboten, was in den meisten Fällen eine kostengünstige und äußerst bequeme Angelegenheit ist.

Nur pflegeleichte Kleidungsstücke. Größtenteils wird die Wäsche allerdings per Hand mit chlor- und bleichehältigen Waschmitteln gewaschen, was zu unansehnlichen und fleckigen Kleidungsstücken führen kann. Deshalb ist davon abzuraten, Lieblingsstücke mit in den Urlaub zu nehmen.

Es wird außerdem kein Unterschied zwischen heller und dunkler Wäsche gemacht, weswegen es leicht zu Verfärbungen kommen kann.

Swahili-Zeit. In Tansania ticken die Uhren anders: Zusätzlich zur ganz normalen Weltzeit, d. h. MEZ plus eine Stunde während der europäischen Sommerzeit sowie plus zwei Stunden während unserer Winterzeit, schlägt die Swahili-Zeit, die sich nach dem Stand der Sonne richtet.

Die Swahili-Zeitrechnung beginnt bei Sonnenaufgang, sozusagen mit der Stunde Null (6 Uhr morgens). Gewöhnlich werden Touristen gegenüber die westlichen Zeitangaben benutzt – im Zweifelsfall (wie bei Abfahrtzeiten von Bussen) fragt man aber besser nach.

Zeitempfinden. Für einen Tansanier ist Zeit das höchste Gut, weswegen es auch als unhöflich gilt, keine Zeit oder Zeitdruck zu haben. Obwohl das Gros der Menschen eine Uhr auf dem Handgelenk trägt, ist das wohl mehr ein Statussymbol als ein Zeitmesser. Man nimmt sich viel Zeit in alltäglichen Situationen, um dem jeweiligen Gegenüber gebührenden Respekt zu zollen, z. B. in Form von ausführlichen Grußritualen. Aus all diesen Gründen darf man nicht erwarten, dass die Zeit in Tansania ebenso akkurat genommen wird wie Schweizer-Uhren.

Lebensrhythmus. Zeitangaben sollte man meist als Richtwerte auffassen, besonders im zwischenmenschlichen Bereich. Züge, Busse oder Flüge sind im Großen und Ganzen pünktlicher.

Im Allgemeinen herrscht also ein wesentlich weniger hektischer Lebensrhythmus, der von pole pole (“Langsam, immer mit der Ruhe”) und Hamna shida („Alles kein Problem!“) geprägt ist. Auch wenn diese Mentalität für einen Westeuropäer schwer nachvollziehbar ist, sollte man sich darauf vorbereiten und es tolerieren (solange sich die Verspätungen im Rahmen halten).

Nichts kann einen Urlaub in Tansanier gründlicher versauen als der permanente Blick auf die Uhr.