Reiseinformationen von A bis Z für Sambia

Rückflug- oder Weiterreiseticket. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Reisepass. Voraussetzung für die Ausstellung eines Visums ist ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass.

Visum für Sambia. Alle Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen ein Besucher- und Touristenvisum (Tourist Visa, das online vor der Reise beantragt werden muss (https://evisa.zambiaimmigration.gov.zm). Die Zahlung der 50 US$ erfolgt direkt bei der Einreise am Flughafen.

Die Dauer des zulässigen Aufenthalts beträgt in der Regel 30 Tage. Die Dauer, für die sich Besucher innerhalb von 12 Monaten in Sambia aufhalten können, darf nach Angabe der sambischen Bestimmungen 90 Tage nicht überschreiten.

Prüfen Sie bei der Einreise unverzüglich nach, ob die Einreise im Reisepass auch dokumentiert worden ist!

Bargeld. Die Einfuhr und Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen ist unbegrenzt erlaubt, jedoch wenn Sie insgesamt den Gegenwert von US$ 5000 überschreiten, deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von druckfrischen US-Dollar (als Zahlungsmittel) oder Euro (für den Geldwechsel) in bar.

Waren. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, wie beispielsweise Videokameras, Digitalkameras, Feldstecher oder Laptops. Für Videokameras, Musikinstrumente oder andere Luxusgüter muss bei Verlangen durch einen Zollbeamten ein vorübergehendes Einfuhrpapier ausgefüllt werden, das bei der Ausreise zusammen mit den Gegenständen wieder vorgelegt werden muss.

Verbote. Die Einfuhr von pornographischem Material und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr deklariert werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.

Geld. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag (sofern er überhaupt deklariert wurde) erlaubt.

Waren. Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausfuhr von Teilen von Wildtiertrophäen aus Sambia verboten ist.

Das Ausfuhrverbot umfasst nicht nur Stoßzähne oder Hörner, sondern auch Fundobjekte aus den Nationalparks, wie z. B. Skelett- oder Zahnteile verendeter Wildtiere.

Wer am Flughafen oder an den Grenzstellen mit entsprechenden Objekten angetroffen wird, muss mit Festnahmen rechnen.

Inlandflüge. Die Abreisegebühren sind mittlerweile jeweils in den Ticketpreisen der Linienflüge eingerechnet. Nur für Abflügen von Charter-Flügen ab Lusaka, Mfuwe und Livingstone fallen extra Gebühren an. Bitte halten Sie Bargeld (85 Kwacha) pro Abflug dafür zur Verfügung!

Internationale Flüge. Beim Abflug nach Hause oder in andere afrikanische Länder sind die Ausreisegebühren (departure tax) bereits in in den Flugtickets enthalten, außer es handelt sich um Charter-Flüge (40 US$ pro Person). 

Boot-Safari. Es handelt sich um Bootsfahrten auf Flüssen oder Seen, wo man auf Tuchfühlung mit Krokodilen, Nilpferden und anderen Wassertieren geht und zudem jede Menge Vögel sieht. Dauer: meist 2 Stunden, oft in den späten Nachmittagsstunden.

Boat Safaris werden in fast allen Parks je nach Wasserstand und Saison angeboten. In manchen Monaten werden gar richtige Fluss-Safaris über mehrere Tage unternommen.

In Sambia

Deutsche Botschaft in Lusaka

Herr Achim Burkart , außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
5219 Haile Selassie Avenue, Lusaka,
Tel.: (+260) (0)211 25 06 44, (+260) (0) 211 25 12 59, (+260) (0) 211 25 12 62
Notfallnummer: (+260) (0) 977 773 000
Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 50120, 5219 Haile Selassie Avenue, Lusaka, Sambia.
E-Mail: info@lusaka.diplo.de
www.lusaka.diplo.de

Österreichische Botschaft in Kenia (ist auch für Sambia zuständig)

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber Muthaiga Mini Market), Nairobi, Kenia
Postanschrift: P.O.Box 30560, 00100 Nairobi, Kenia
Tel: (+254) 20 406 00 22 (Amt), (+254) 20 406 00 23 (Amt), (+254) 20 406 00 24 (Amt)
E-Mail: nairobi-ob@bmeia.gv.at
www.aussenministerium.at/nairobi
Mobile Bereitschaft (rund um die Uhr): (+254) (0)733 635651 (nur für Notfälle öst. Staatsangehöriger – nicht für Visa Auskünfte!!)

Botschaft der Schweiz in Dar es Salaam (Tansania)

Kinondoni Road, Plot 79, Dar es Salaam
Tel.: Zentrale (+255) (0) 22 266 60 08
E-Mail: dar.vertretung@eda.admin.ch
www.eda.admin.ch/daressalaam

Hotline für Schweizer in Not (365 Tage im Jahr, rund um die Uhr):
Tel.: (+41) (0) 800 24-7-365

Konsulat Lusaka

Consulat de Suisse / Consulate of Switzerland
697 Kalambo Road, North-End DBD, Lusaka
Tel.: Zentrale (+260) (0) 211 224 580
E-Mail:  lusaka@honrep.ch

Für den deutschsprachigen Raum

Botschaft der Republik Sambia

Zuständigkeit: Deutschland und Österreich
Axel-Springer-Straße 54a
10117 Berlin
Tel.: (+49) (0) 30 206 29 40
E-Mail: info@zambiaembassy.de
www.zambiaembassy.de

Permanent Mission to the UN of Zambia in Geneva

Chemin du Champ-d’Anier 17-19
1209 Geneva
Tel.: (+41) (0) 22 761 44 00 , (+41) (0)22 761 44 04
E-Mail: mission.zambia@ties.itu.int

Legere Kleidung. Grundsätzlich existieren keine Kleidervorschriften in Sambia, selbst für Luxus-Unterkünfte. Leichte, helle Sommerkleidung aus gut waschbaren, atmungsaktiven Material ist beim Aufenthalt in den Tropen zu bevorzugen. Blusen oder Hemden, T-Shirts, kurze Hosen, bequeme lange, weite Röcke (oder Kleider) sowie Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sneakers werden untertags getragen.

Am Abend ziehe ich gerne eine bequeme, lange Hose und ein langärmeliges Oberteil an, nicht nur wegen der Moskitos, sondern wegen der anderen Insekten, die man oft mit freiem Auge gar nicht sieht.

Verzichten Sie auf freizügige Kleidung in der Öffentlichkeit; Knie und Schultern sollten immer bedeckt sein.

Farben. Bei der Farbwahl ist unbedingt darauf zu achten, dass neutrale, erdige Farben bevorzugt und leuchtende Farben wie rot, orange, gelb, türkis, weiß oder schwarz gemieden werden. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Tiere aller Größen diese Signalfarben wahrnehmen.

Schwarz oder blau beispielsweise zieht die Tsetse-Fliegen an, orange oder gelb kann Bienen oder Wespen auf den Plan rufen.

Spannung. Die Spannung beträgt 220/230/240 Volt, d.h. in Europa gekaufte Geräte können problemlos in Sambia betrieben werden.

Steckdosen. Es gibt keine einheitlichen Steckdosen; je nach Betreiber der Camps variieren sie zwischen britischen 3-Loch-Stecker, die in Mitteleuropa üblichen 2-Loch-Stecker oder die südafrikanischen 3-Loch-Stecker.

Adapter. Der Adapter (für britische und südafrikanische Stecker) sollte am besten von zu Hause mitgebracht werden, obwohl viele Camps und Lodges ihren Kunden Adapter zur Verfügung stellen.

Öffentliches Stromnetz. Strom vom öffentlichen Netz gibt es in den größeren Städten und den wichtigsten Orten.

Mit häufigen Ausfällen und Spannungsschwankungen muss gerechnet werden. Backup-Generatoren leisten sich meist nur die besseren und teureren Hotels.

Strom vom Generator oder Sonnenkollektoren. In den Camps und Lodges draußen im Busch oder an abgelegenen Standorten wird der Strom mittels eines Generators erzeugt; von 18 bis 22 oder 24 Uhr gibt es dann in den Unterkünften Strom. In den Top-Luxus-Lodges läuft der Generator den ganzen Tag. Immer mehr Unterkünfte setzen auf die Solarenergie, insbesondere bei der Warmwasseraufbereitung.

In vielen Camps existieren keine Steckdosen in den Zelten; Kameras müssen dann im Büro oder der Lobby aufgeladen werden.

Lokale Währung. Die offizielle Währung in Sambia ist der Zambian Kwacha (sprich: Kwatscha); die offizielle Abkürzung lautet ZMW. Seit 2013 gibt es für 2, 5, 10, 20, 50, 100 ZMW neue Geldscheine, während Münzen in Größen von 5, 10, 50 ngwee und 1 ZMW kursieren.

Nach der letzten Währungsreform, wo einige Nullen im Zuge einer Bereinigung gestrichen wurden, wollte man die einheimische Währung stärken und untersagte deshalb die US$ als offizielles Zahlungsmittel, doch wegen der starken Wechselkursschwankungen ging die Nationalbank von diesem Ansatz wieder ab. Nun dürfen touristische Leistungen also wieder – wie gewohnt – in US$ abgerechnet werden

US$. Die inoffizielle Touristenwährung ist wieder der US-Dollar. Oft findet man auch Preislisten oder Speisekarten, die die Preise in beiden Währungen anführen. Hier ist es Geschmacksache, wie letztendlich die Rechnung beglichen wird.

Geldwechsel. Banken und Wechselstuben nehmen oft nur US-Dollar beim Geldwechsel entgegen, der Euro hat sich offensichtlich noch nicht flächendeckend durchgesetzt.

Stückelung und neue Scheine. Je nach Reisestil sind ausreichend US$ mit zu bringen. Bei den mitgeführten US$ ist darauf zu achten, unbedingt auch kleine Stückelungen mitzunehmen, wie z. B. einige 5er, 20er und 50er, da es oft Engpässe beim Wechselgeld gibt und die Suche nach passenden Scheinen zur ausweglosen Odyssee ausarten kann. Kleine Scheine werden häufig nur zu einem marginal schlechteren Kursen umgetauscht.

Die US-Dollar-Scheine müssen jünger als 2006, und sollten möglichst druckfrisch aussehen und ungefaltet und unbeschrieben sein. Hauptgrund dafür ist die Angst vor gefälschten Dollar-Noten.

Bargeld. Der beste Ratschlag für einen Reisenden ist, genügend Bargeld in US$ oder Euro einzupacken. Alles andere ist teuer, kompliziert und Zeit raubend.

Bargeldbedarf. Für Safari-Insider-Kunden gilt: Alle Gebühren, Eintrittsgebühren, Transferkosten, Flugtickets und ähnliches sind im Reisepreis inbegriffen. An Bargeld benötigen Sie US$ 50 für das Visum. Je nach Ihren persönlichen Vorlieben sollten Sie genügend Bargeld für Getränke, Alkohol, Zigaretten, Souvenirs, Trinkgelder und ähnliche Ausgaben mitführen.

In den gehobeneren, teureren Camps  und Lodges sind Getränke, Alkohol sowie Wäscheservice meist im Preis inklusive. Dann bleiben nur mehr das Visum, Souvenirs und Trinkgelder, die vor Ort bezahlt werden müssen.

Kreditkarten. Kreditkarten haben sich in diesen Breiten noch nicht flächendeckend durchgesetzt, einerseits, weil die internationale Abwicklung der Zahlungseingänge unzureichend ist, andererseits weil die technischen Voraussetzung (Internet, Strom) dafür vielerorts fehlen. Man darf sich deshalb maximal erhoffen, in ein paar wenigen Souvenirläden und in der gehobenen Hotellerie nahe an Hauptstraßen oder größeren Siedlungen damit bezahlen zu dürfen (mit Aufschlag einer 5 – 10 %igen Gebühr). Die gängigsten Kreditkarten stellt die Visacard dar, gefolgt von der weniger bekannten Mastercard.

Es kommt häufig zu Übertragungsfehlern, so dass Kreditkartenzahlungen nicht selten an der Technik scheitern.

Geldbehebung per Kreditkarte. Für Notfälle empfiehlt sich die Mitnahme eines Barbehebungscodes für die eigenen Kreditkarten.

Geldbehebung per Maestro-Karte. Überall dort, wo Geldausgabeautomaten die Kreditkarte Mastercard (nur in den wichtigen Ballungszentren) akzeptieren, kann auch Bargeld mit der Maestro-Karte abheben. Der in Europa gültige PIN-Code gilt auch hier.

Bei den Automaten ist Vorsicht angesagt, da oftmals Manipulierungen stattfinden oder Langfinger zusehen.

Leichtes Gepäck. Reisen in Sambia erfordert leichtes Gepäck. Man ist ständig mit Fahrzeugen unterwegs, wird von einer Unterkunft zur nächsten transferiert, und ist vielleicht auf Inlandflüge gebucht.

15 kg pro Person. Wer innerhalb von Sambia mit den üblichen kleinen Propeller-Flugzeugen transferiert wird, muss das Gepäck auf maximal 15 kg pro Person beschränken und keine sperrigen, eckigen Koffer verwenden, da diese in den Maschinen keinen Platz finden. Das sind keine Schikanen, sondern Sicherheitsmaßnahmen, damit die kleinen Maschinen nicht überladen werden.

Sie brauchen nicht allzu viel Kleidung in Ihre Reisetasche packen! Man kommt mit viel weniger aus, als man denkt. Alle Camps und Lodges bieten Wäscheservice und zur Not kann man kleine Kleidungsstücke mit der Hand auswaschen. Sie trocknen über Nacht.

Besser nicht. Alle wertvollen, delikaten oder empfindlichen Dinge sollten zu Hause gelassen werden. Vieles geht kaputt (durch zu viel Bleiche im Waschpulver), anderes wird gestohlen.

Viel weniger Sorgen macht es, mit abgetragenen Klamotten oder abgelatschten Schuhe unterwegs zu sein, auf die nicht ständig aufgepasst werden muss.

Solcherlei Kleidungsstücke eignen sich vor der Heimreise hervorragend als Tauschgut gegen Souvenirs oder zum Verschenken.

Unbedingt feilschen. Hotels, Restaurants und Geschäfte westlichen Stils haben festgelegte Preise, ebenso wie öffentliche Verkehrsmittel oder Zeitungen. Bei Straßenhändlern, Taxis, andere Dienstleistungen, Guides oder auf Märkten hingegen gehört es zum guten Ton, zu feilschen.
Stand: März 2018

Einreise aus Europa. Bei der direkten Einreise aus Mitteleuropa sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen.

Zwischenstopp in Afrika. Ein Nachweis über die Gelbfieberimpfung wird dann verlangt, wenn man aus einem Infektionsgebiet (vor allem westliches Afrika, aber auch Kenia oder Äthiopien) einreist und länger als 12 Stunden im Transit war. Von jenen Reisenden, die sich z. B. eine Nacht in einem Infektionsgebiet aufgehalten haben (u. U. auch bei Flügen mit Stopps in Ländern mit Infektionsgefahr, z. B. Kenia), wird eine Bescheinigung verlangt.

Sollten Sie in einem der Länder zwischenlanden, weniger als 12 Stunden bleiben und den Flughafen nicht verlassen, so benötigen Sie aber keine Gelbfieberimpfung.

Kontrollen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung strikt kontrolliert.

Mit Mobiltelefonen. Frei geschaltene Smartphones, also internetfähige Mobiltelefone, können in Sambia verwendet werden. Dazu kauft man in einem der zahllosen Shops der Mobilfunkanbieter eine lokale SIM-Karte, lädt Prepaid-Guthaben drauf und aktiviert den jeweilig gewünschten Dienst. Die Mitarbeiter in den Mobilfunk-Shops helfen gerne und kompetent weiter!

Man kann zwar keine Videos streamen und Facebook ladet ewig lange, aber für Emails reicht der Datendienst allemal.

In den Hotels. Zahlreiche Lodges und Camps verfügen über WLAN, aber gerade im Busch, weit weg von Elektrizität und Mobilfunk kann die Internetanbindung mangelhaft sein bzw. es zu häufigen Ausfällen kommen.

Verbreitung. Sie tritt verstärkt im ganzen Land auf, insbesondere in den Regenmonaten von November bis Juni. Überall dort, wo es Feuchtgebiete gibt, also u. a. im Zambezi Valley, Kariba-Becken, Luangwa Valley oder bei den Victoria-Fällen, treten Malaria-Fälle vermehrt auf.

Übertragung. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich.

Kein 100%iger Schutz. Von den Tropenerkrankungen ist Malaria die am meisten ernst zu nehmende Bedrohung für EuropäerInnen. Es gibt keinen 100%igen Schutz gegen Malaria. Bei rechtzeitiger Behandlung jedoch kann Malaria ohne Probleme behandelt werden.

Expositionsprophylaxe. Die beste Prophylaxe ist, gar nicht erst gestochen zu werden. Die Moskitos fliegen vornehmlich in der Dämmerung abends und morgens sowie im Dunkeln. Deshalb sollte man es sich zur Gewohnheit machen, ab 16 Uhr langärmelige Kleidung zu tragen, die möglichst viel vom Körper bedeckt.

Zudem sollten die noch exponierten Stellen (Hals, Ohren, Füße, Dekolleté, Hände, Arme) mit Mücken abweisenden Mitteln (repellent) versehen werden.

Schlafen unter einem Moskitonetz ist für Sambia ein absolutes Muss. Zusätzlich können noch Räucherstäbchen (mosquito coils) aufgestellt werden, die zwar unangenehm riechen, aber die Moskitos recht gut in Schach halten.

Tipp: Vor dem Schlafen gehen trage ich (selbst unter dem Moskitonetz) Moskitoschutzmittel auf. Stinkt zwar ein wenig und klebt unangenehm, aber ich schlafe dann seliger.

Medikamentöse Prophylaxe. Die Chemoprophylaxe ist immer eine Belastung für den Körper. Keine Malaria-Prophylaxe bietet 100-prozentigen Schutz, da die Erreger zunehmend resistent werden. Die Nebenwirkungen sind oft viel weniger harmlos als angenommen und viele Reisende haben uns erzählt, wie sehr sie unter diesen während ihrer Aufenthalte in den Tropen leiden. Dazu gehört Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schlafstörungen, Weinkrämpfe, und so fort.

Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Trügerische Sicherheit. Tückisch an der medikamentösen Malariaprophylaxe ist besonders, dass sich die Reisenden in Sicherheit wiegen, und trotz eindeutiger Symptome Malaria kategorisch ausschließen. Da hier wertvolle Tage in der Behandlung tatenlos verstreichen, verläuft die Malaria natürlich um einiges akuter und schärfer.

Symptome der Malaria. Auf die geringsten Symptome des Körpers muss man unbedingt sensibel reagieren. Jede Veränderung, z.B. Appetitlosigkeit, unerklärbare Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Hautirritationen, Gliederschmerzen, Nackensteife, Stechen in der Milz- oder Lebergegend, Kopfscherz oder stechender Kopfschmerz, kann ein Indikator für eine aufkeimende Malaria-Erkrankung sein. In solchen Fällen raten wir, mit der Rezeption des Hotels, dem Reiseleiter oder dem Lodge-Management aufzunehmen, um weitere Schritte ohne Verzögerung einleiten zu können.

Ärztlicher Rat. Vor einer Reise in die Tropen ist in jedem Fall die Ärztin oder der Arzt des Vertrauens bzw. das nächst gelegene Tropeninstitut zu konsultieren.

Allgemeine Hinweise. Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Wer in Afrika reist, muss sich darauf einstellen.

Tatsächliche Gesundheitsrisiken. Vieles, was in Europa über die gesundheitliche Situation vor Ort kolportiert wird, ist (leider) Panikmache. Entlang der Touristenpfade und in den von den Weißen geführten Tourismusbetrieben hält sich die Gefahr einer Beeinträchtigung der Gesundheit in Grenzen.

Reale Gesundheitsrisiken für durchschnittliche Touristen stellen Malaria, Belastungen im Magen-Darm-Trakt, Erkältungskrankheiten oder Sonnenstiche und -brände dar.

Allgemeine Hygiene. Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen oder einige Grundregeln bei der Nahrungsaufnahme. Vorsicht ist beim Genuss von Salaten und rohem Gemüse, Eiswürfel, Eiscremes und Mayonnaisen, Kaltschalengerichten, unpasteurisierten Milchprodukten, rohem Fisch und Fleisch geboten. Leitungswasser sollte überhaupt nicht getrunken werden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Vorsorge. In jedem Fall ist vor dem Abflug ärztlicher Rat einzuholen, insbesondere in Bezug auf Thrombose-Risiken, Malaria-Prophylaxe, Magen-Darm-Probleme und ähnliche Gesundheitsrisiken, die typisch für die Tropen sind.

Reiseapotheke. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Game Drives. Bei Pirschfahrten handelt es sich um Ausfahrten mit einem Safarifahrzeug in einen Nationalpark oder ein Reservat, um Wildtiere zu beobachten; Dauer: 3–8 Std.

Geschlossene Fahrzeuge. Wenn Sie mittels Fahrzeug einen Überland-Trip durch Sambia machen, dann fahren Sie in geschlossenen Fahrzeugen. Bei den langen Strecken auf Überlandstraßen wäre der Fahrtwind der offenen Fahrzeuge der Gesundheit nicht zuträglich. Bei Bedarf, also auf Pirschfahrten in den Nationalparks, kann das Dach aber ausgeklappt werden.

Offene Fahrzeuge. Wenn keine Überlandfahrten gemacht werden müssen, Sie also eine Fly-in-Safari gebucht haben, kommen Sie in den Genuss der nach allen Seiten offenen, umgebauten Geländewägen. Das ist nicht nur angenehm in den heißen Monaten, wenn der Fahrtwind die Hitze verbläst, sondern man kann den Busch etwas unmittelbarer spüren. Man sitzt zwar noch immer in einem Fahrzeug, erhöht und fühlt sich geschützt, aber die Seitenverkleidung fehlt, wodurch die Pirschfahrten einen Tick abenteuerlicher werden.

100 % individuell. Mit Privat-Safari meine ich eine zu 100 % maßgeschneiderte Individualtour, u. a. in Bezug auf Termine, Unterkünfte, Aktivitäten und Preisgestaltung. Sie haben die Freiheit, die Reise nach Sambia so zu gestalten, wie Sie es wünschen – ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.

Privat-Safari sind sowohl als Fly-in-Safari als auch als Überlandtrip mit dem Fahrzeug möglich.

Sicherheitswarnungen. Wie für fast alle afrikanischen Länder üblich, wird von den zuständigen Behörden auf die „erhöhte Sicherheitsgefährdung“ hingewiesen.

Kundgebungen. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten gemieden und Orte von (gewaltsamen) Kundgebungen unverzüglich verlassen werden.

Kriminalität in den Ballungszentren. In den Großstädten (Lusaka, Städte im Kupfergürtel sowie Touristenzentren) sollte aufgrund der latenten Kriminalität (Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, “car-jacking“, aber auch bewaffnete Raubüberfälle) nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Ziel von Fahrzeugentführungen sind vor allem Fahrzeuge, die vor Zufahrten zu Grundstücken auf Einlass warten. Leisten Sie bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand. In der Abenddämmerung und bei Nacht kann es zu bewaffneten Raubüberfällen kommen, Nachtfahrten und Spaziergänge bei Nacht sollten in den Ballungszentren unbedingt gemieden werden.

Auf der Straße. Insbesondere auf den Überlandstraßen sind Straßensperren an der Tagesordnung. Es wird dringend geraten, Auto- und Personalpapiere mit sich zu führen.

Eigenverantwortung bei Abenteuer- und Funsportaktivitäten. An den Viktoria Falls (Livingstone/Sambia und Victoria Falls/Simbabwe) werden Abenteuersportaktivitäten angeboten. Da vor Ort kaum genügend medizinische Notfallversorgung vorhanden ist, sollten die Anweisungen des Veranstalters unbedingt eingehalten werden. Ausserdem muss jede Person Eigenverantwortung übernehmen und gegebenenfalls eine Aktivität nicht machen, auch wenn der Veranstalter insistiert.

Gelegenheits-Gaunereien. Das Gros der Kriminalität besteht aus Raubdelikten und Taschendiebstählen, die jedoch weniger geplant, als vielmehr auf dem Grundsatz „Gelegenheit macht Diebe“ beruhen. In den meisten Fällen beschränken sich die Übergriffe auf materielle Werte.

Zu beliebtem Diebesgut gehören Uhren, Mobiltelefone, Computer – und natürlich das Bargeld der Touristen. Bester Ratschlag an Reisende: alles Wertvolle zu Hause lassen!

Verhalten bei Überfällen. Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trotzdem ein Übergriff stattfinden, so sollte jegliche Gegenwehr vermieden werden und sein Heil in der Flucht gesucht werden. So schwer es fallen mag, sollten alle Wertsachen (oder die geforderten Dinge) ausgehändigt werden.

Mehrsprachigkeit. Neben den über 70 Stammessprachen ist Englisch die offizielle Landessprache.
Homosexualität. Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Sambia strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Obwohl es im Falle homosexueller Handlungen in der Vergangenheit nicht zu einer Anwendung der Gesetze gekommen ist (insbesondere nicht gegenüber Touristen), sollten sich Reisende dieser Rahmenbedingungen bewusst sein.

Prostitution. Prostitution und der Besitz von pornographischen Materialien sind strafbar.

Fotografieren. Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren. Anlagen von strategischer Bedeutung, wie Brücken, Eisenbahnanlagen, öffentliche Gebäude (dazu zählen auch die Postämter) dürfen ebenso wenig wie Militär- und Polizeipersonal fotografiert werden. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalasts (State House) ist untersagt. Zuwiderhandeln kann zu umgehender Inhaftierung führen.

Drogen. Drogenkonsum, Drogenbesitz und/oder Drogenhandel (einschließlich so genannter „weicher Drogen“ oder Betäubungsmittel) ist mit hohen Geld- bzw. Haftstrafen belegt. Auch das Rauchen einer „Marihuana-Zigarette“ wird strengstens geahndet.

Rauchen. Seit 2008 ist das Rauchen an öffentlichen Orten, also Ämtern, Restaurants, Bars, Clubs, Spitäler, öffentliche Verkehrsmittel, Märkte, Läden, etc., gesetzlich verboten.  Zu Jahresbeginn 2014 trat ein weiteres Gesetz in Kraft, das der Polizei nun erlaubt, unrechtmäßiges Rauchen in der Öffentlichkeit zu verfolgen.

Mobil telefonieren. Es ist ein Vergehen, während des Autofahrens (also während man ein Auto lenkt) ein Mobiltelefon zu verwenden.

Roaming bzw. unterwegs mit europäischem Telefon. Telefonieren über einen mitteleuropäischen Netzanbieter ist in Sambia praktisch nicht möglich; Roaming funktioniert nur sehr eingeschränkt.

Kontakt nach Hause. Um den Kontakt nach Hause aufrecht zu erhalten, empfiehlt sich die Kommunikation via Internet (z. B. via Skype), das in allen größeren und kleinen Städten sowie in vielen Hotels verfügbar ist.

Für Notfälle. Für Notfälle hat es sich bewährt, dass man ein älteres, frei geschaltetes Mobiltelefon (cell phone, mobile phone) mitbringt und sich eine billige, lokale SIM-Karte mit Telefonnummer kauft. Dann müssen nach dem Vorbild der Wertkarten-Handys in Europa Guthaben auf die SIM-Karte geladen werden.

Damit kann man auch relativ günstig nach Hause anrufen, wenn man sich kurz hält. Leider funktioniert das Schicken von Textnachrichten (SMS) nur bei ausgesuchten Netzanbieter.

Man fragt am besten nach einer Prepaid Card oder einem Telephone Voucher. Sie sind mehr oder minder fast flächendeckend, z. B. in kleinen Geschäften am Straßenrand, Imbissbuden, Gasthäusern, oder Hotels erhältlich.

Warum? Sambier selbst geben kein Trinkgeld. Die Praxis des Trinkgeld-Gebens schwappte vom anglo-amerikanischen Raum über. Amerikaner geben üppig Trinkgeld, was die Europäer, die traditionell  – auch in ihren Heimatländern – viel weniger Trinkgeld geben müssen, in Zugzwang bringt. Deshalb fallen die Trinkgelder in Sambia auch recht happig aus.

Grundsätzlich wird Trinkgeld nicht erwartet, aber natürlich wird es dankbar und freudig als Ausdruck der Zufriedenheit entgegengenommen.

Tip-Box. Um die Problematik des Trinkgelds für die Gäste zu erleichtern und um Fairness unter den Angestellten walten zu lassen, sind die meisten Lodges dazu übergegangen, eine sogenannte Tip Box zu installieren. So erhalten alle Angestellten ein Trinkgeld, und nicht nur jene, die für den Gast auf den ersten Blick sichtbar sind.

Höhe des Trinkgeldes. Die Höhe des Trinkgeldes hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht über einen Kamm geschoren werden, aber

  • 5 – 10 US$ pro Tag und Person in die Tip-Box für das Gesamtteam des Camps
  • 5 – 10 US$ pro Tag und Person für den Guide

gelten als angemessen.

Naturalien. Kleine Aufmerksamkeiten werden gerne angenommen. Dazu gehören z. B. die Gratis-Duftproben aus den Parfümerien, Werbe-T-Shirts, Kugelschreiber, kleine Blöcke oder Hefte, Kreide, Werbegeschenke vom Weltspartag, insbesondere kleine Geldbörsen, Feuerzeuge oder ähnliches.

Weniger geeignet hingegen sind Süßigkeiten oder ähnliches, da die Ernährung ohnehin schon einseitig und kohlehydratreich ist.

Immer Gegenleistung einfordern. Wichtig in diesem Zusammenhang allerdings, dass die Weitergabe von Geschenken unbedingt an eine Gegenleistung gekoppelt sein sollte. Unmotiviertes Schenken auf der Straße, nur weil ein Kind besonders putzig aussieht, vermittelt den Menschen eine falsche Botschaft, nämlich dass die weißen Touristen kommen, und einfach ihre Sachen herschenken, weil sie soviel Geld haben.

Große Auswahl. Sambia bietet alles, von der schäbigen Absteige bis zur Over-the-top-Luxusherberge. Die meisten Camps und Lodges sind klein gehalten (3–20 Zimmer/Zelte/Chalets) und werden familiär geführt, große Bettenburgen gibt es nur in Lusaka oder Livingstone.

Hotelkategorisierungen. Generell sind die Hotelkategorisierungen nicht einheitlich und eher willkürlich; landesweite Standards existieren ebenso wenig wie Kontrollmechanismen.

Preisniveau. Im Vergleich zu anderen Destinationen ist das Preisniveau als vergleichsweise hoch einzustufen, wobei man trotz allem nicht mit europäischen Preis-Leistungs-Erwartungen nach Ostafrika kommen darf.

Die von mir angebotenen Hotels und Lodges sind alle persönlich geprüft. Alle Empfehlungen basieren auf meinen eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen.

In meinen Reisepreisen sind keine Versicherungen inbegriffen.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Sambia und Deutschland, Österreich oder Schweiz.

Auslandskrankenversicherung. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall, den Krankentransport und Krankentransportflüge wird dringend empfohlen. Beim Abschluss so einer Krankenversicherung ist unbedingt darauf zu achten, dass sie eine vernünftige Rückholklausel beinhaltet.
Reiserücktrittversicherungen. Ich empfehle grundsätzlich den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, da erhebliche Stornokosten auftreten können. Bei Krankheit oder Tod eines Familienmitglieds oder Reisepartners ersetzt die Versicherung die Stornokosten der Reise. Die Reiseunfähigkeit aufgrund einer Krankheit muss ärztlich nachgewiesen werden.

Reisegepäckversicherung. Viele Versicherungen bieten die Absicherung des Verlustes von Gepäck an. Allen Versicherungen ist gemein, dass die Bedingungen, unter denen das Gepäck abhanden kommen „darf“, sehr eng gefasst sind. Deshalb ist es wichtig, die Versicherungsbedingungen genau zu studieren und sich entsprechend zu verhalten.

Kameraversicherung. Um hochwertige Fotoausrüstungen abzusichern, kann es sinnvoll sein, eine zusätzliche Versicherung abzuschließen.

Fuß-Safaris. Fußwanderungen durch den Busch erfolgen in designierten Teilen innerhalb oder außerhalb eines Schutzgebietes; Dauer: 2–4 Std. Ein oder zwei bewaffnete Ranger sichern die Fußwanderungen ab.

Ausrüstung. Die angemessene Ausrüstung für  Walking Safaris besteht aus Wanderschuhen (mit dicken Sohlen, damit die Stacheln der Akaziensträucher nicht piksen), lange Hosen, neutrales Oberteil, Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Sonnencreme sowie eventuell Wasser.

Achten Sie speziell darauf, auf Walking Safaris neutrale, erdige Farben wie beige, braun, khaki oder hellgrau zu tragen!

Kostengünstig und bequem. In vielen Unterkünften wird ein Wäscheservice angeboten, was in den meisten Fällen eine kostengünstige und äußerst bequeme Angelegenheit ist.

Nur pflegeleichte Kleidungsstücke. Größtenteils wird die Wäsche allerdings per Hand mit chlor- und bleichehältigen Waschmitteln gewaschen, was zu unansehnlichen und fleckigen Kleidungsstücken führen kann. Deshalb ist davon abzuraten, Lieblingsstücke mit in den Urlaub zu nehmen.

Es wird außerdem kein Unterschied zwischen heller und dunkler Wäsche gemacht, weswegen es leicht zu Verfärbungen kommen kann.

Zeitzone. Sambia ist der Greenwich Mean Time 2 Stunden voraus (GMT+2),. d. h. gleiche Zeitzone während der europäischen Sommerzeit sowie plus eine Stunde während unserer Winterzeit.

Zeitempfinden. Für einen Sambier ist Zeit das höchste Gut, weswegen es auch als unhöflich gilt, keine Zeit oder Zeitdruck zu haben. Obwohl das Gros der Menschen eine Uhr auf dem Handgelenk trägt, ist das wohl mehr ein Statussymbol als ein Zeitmesser. Man nimmt sich viel Zeit in alltäglichen Situationen, um dem jeweiligen Gegenüber gebührenden Respekt zu zollen, z. B. in Form von ausführlichen Grußritualen. Aus all diesen Gründen darf man nicht erwarten, dass die Zeit in Sambia ebenso akkurat genommen wird wie Schweizer-Uhren.

Pünktlich bei Touristen. Alle Leistungen, die von Touristen konsumiert werden, also Taxitransfers, Abholungen, Flüge, etc., sind im Normalfall pünktlich.

Dennoch: Lassen Sie Milde im Urlaub walten. Nichts kann einen Urlaub in Afrika gründlicher versauen als der permanente Blick auf die Uhr.