Fanjove Island – Als ob Robinson Crusoe gleich ums Eck käme

Robinson Crusoe hätte mit Fanjove Island seine helle Freude: auf der unbewohnten und vollkommen naturbelassenen kleinen Insel, etwa 24 km vor dem tansanischen Festland, können Sie sich fern von Belustigungen und Halligalli wunderbar erholen.

GUT ZU WISSEN

Abenteuerlich und unkonventionell

Die Anreise beginnt, wie sie endet: nass. Nach dem Anflug (ca. 1 Std. ab Dar es Salaam) geht es zuerst einmal mit dem bajaji weiter, bevor man am Fischerdorf Songo Songo in eine kleine motorbetriebene Barke steigt, mit der man aus dem Flachwasser geschippert wird. Weiter draußen auf dem Wasser wartet ein größerer, schnellerer Kutter, der die restlichen knapp 6 Kilometer bis kurz vor Fanjove in knapp 30 Minuten absolviert. Einmal umsteigen noch, wieder in ein kleines Motorboot, und dann geht´s dahin bis an den Strand.

Safari-Insider-Tipp! Tragen Sie am besten Flipflops und eine kurze Hose, Sie werden unweigerlich nass!

In Summe dauert die Anreise ab Dar es Salaam knapp 2 Stunden, bei starkem Wind oder hohem Wellengang entsprechend länger.

Die Anreise gibt einen Vorgeschmack darauf, wie sich die Tage auf Fanjove Island gestalten: naturnah, ein klein wenig abenteuerlich und ganz und gar unkonventionell. Steckdosen (zum Aufladen von Kamera, Handy oder Tablet) gibt es nur im Restaurant, jegliches Schuhwerk kann man getrost in der Reisetasche verstauen, WLAN gibt es nicht.

Ein Stück deutscher Geschichte

Herausragend, im wahrsten Sinne des Wortes, ist der alte Leuchtturm. „Erbaut 1894“ steht in deutscher Sprache über der Pforte. Über den Leuchtturm konnte nur wenig in Erfahrung gebracht werden. Bekannt ist nur, dass er von Deutschen Kolonialbeamten errichtet wurde, um den Booten den Weg durch das Insel-Archipel Songo Songo zu weisen. Seit den 1960er-Jahren ist er außer Betrieb, der Witterung preisgegeben und verfällt langsam.

Zeit mit sich selbst genießen

Auf einer abgeschiedenen Insel wie Fanjove Island sind Urlauber auf sich selbst reduziert. Schlafen, faulenzen, sonnenbaden, lesen, im Meer plantschen, diverse Aktivitäten rund ums Wasser (schnorcheln, tauchen, Bootsexkursionen, Kayak fahren, Delfine beobachten, etc.), kürzere Spaziergänge über die Insel und den Strand entlang. Klingt all das für Sie verlockend, dann werden Sie Fanjove Island lieben!

Die Höhepunkte des Tages sind neben dem funkelnden Sternenhimmel, den gelegentlich zu beobachtenden coconut crabs (dt.: Palmendiebe, das sind bis zu 40 cm große Landeinsiedlerkrebse, die zu den bedrohten Tierarten in Tansania zählen) definitiv die drei Mahlzeiten: guter, starker Espresso zum herzhaften Frühstück, leichte,  mediterran-exotische Mittagsgerichte und Fisch sowie Meeresfrüchte zum Abendessen.

Naturnahe Erholung für Naturverbundene

Die 6 A-Chalets stehen auf einer ansonsten unbewohnten Insel, die zur Hälfte von schneeweißem Sandstrand flankiert ist. Kasuarinen und Kokospalmen rauschen in der Brise, das Meer schimmert in allen möglichen Blau- und Türkistönen und die unzähligen Sandkrabben bauen emsig Löcher ohne Unterlass.

Die einzelnen Chalets sind eine Konstruktion aus Palmenblättern, einfachen Holzstangen und Holzplanken. Durch die vielen Luken und Öffnungen bleibt die Luftzirkulation gewahrt. Die Deklaration als Ökolodge verbietet nämlich den Einsatz von Klimaanlagen.

Heißwasser, westliche Sanitäranlagen, fließend Wasser, guter Wasserdruck bei den Duschen und sogar Solarlicht (die Lampen an den Betten sind sogar richtig hell, ideal zum Lesen!) machen den Aufenthalt angenehm.

Die Betten sind herrlich bequem und riesengroß, clever ummantelt von Moskitonetzen, die wegen des Windes mit Sandsäcken beschwert werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=wCCgcm46Ykk

 

FANJOVE ISLAND REISEFÜHRER

  • Wer bewusst Orte abseits der gut besuchten Touristenpfade sucht, ist hier genau richtig.
  • Fanjove lässt sich in unkonventionellen Routen mit dem Selous Game Reserve, mit Kilwa oder gar Mafia Island kombinieren.
  • Ideal geeignet für Leute, die sich ohne jegliche Belustigungen erholen wollen.
  • Ein Urlaub hier verläuft naturverbunden und im Gleichklang mit Gezeiten und Sonnenschein.
  • Zahlt sich aus, wenn Sie mehr als 5 Tage am Meer bleiben möchten. Andernfalls wäre die Anreise zu aufwendig.
  • Eine idyllische Kulisse zum Faulenzen, Lesen und für Wassersport.
  • Ein Hauch von Abenteuer, z. B. bei der Anreise, bringt das gewisse Etwas in den Urlaub.
  • Paare und frisch vermählte Naturliebhaber schätzen die rustikal-romantischen Chalets, die weit voneinander entfernt stehen. Durch die vielen Nebengeräusche (Wind, Wellenschlag) sind die Chalets herrlich intim.

Aktivitäten

  • Sonnenbaden und Schwimmen
  • Kayakfahren
  • Schnorcheln und Tauchen
  • Schnorcheltrips in der Nacht
  • Ausfahrten mit dem Dhow
  • Bootsfahrt zu einer Sandbank
  • Delfinbeobachtung
  • Fischen (Rifffische)
  • Für Gäste, die Unterkünfte auf internationalem Vier- oder Fünf-Sterne-Niveau suchen.
  • Für all jene, die gebrechlich oder körperlich beeinträchtigt sind. Die Anreise mit Flugzeug und Booten erfordert eine gewisse körperliche Fitness.
  • Für Leute, die für nur 2, 3 Nächte ans Meer wollen.
  • Für Leute, die Angst vor Kleingetier (Ameisen, Krabben) haben, die durch die offene Bauweise leicht in die Chalets krabbeln können.

Anreise per Flugzeug: Am bequemsten ist die Anreise per Propellerflugzeug, z. B. von Dar es Salaam oder Mafia Island aus.

Lage: Im Indischen Ozean, ca. 200 km Luftlinie südöstlich von Dar es Salaam; 24 km vor der Festlandküste nördlich von Kilwa. 

Ganzjährig, außer in der unangenehmen Regenzeit, im April und Mai. Das Mikroklima rund um Fanjove ist das gesamte Jahr über heiß und schwül.

Standard: typischerweise Kombination mit Dar es Salaam oder Mafia Island.

Kreativ: Anreise aus dem Selous Game Reserve, Weiterfahrt nach Kilwa und Flug von Kilwa.

 

Sind Sie so richtig urlaubsreif und haben Lust auf eine abgeschiedene Insel?

 

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