Tansania: ultimatives, abwechslungsreiches Safari-Land

Northern Circuit

Der Großteil aller Reisenden, die auf Safari in Tansania gehen, tut dies im Norden. Kein Wunder, liegen doch alle Sensationen kompakt beieinander und sind größtenteils bequem erreichbar. Als Drehscheibe fungiert die ehemalige deutsche Garnisonsstadt Arusha, heute das Tor zum Northern Circuit.

Obwohl es so viele Naturschutzgebiete und Nationalparks auf engem Raum gibt, ist doch jeder einzelne Naturraum ein Juwel für sich, das Vergleiche mit seinen Nachbarn nicht zu scheuen braucht.

Der Reiz einer Reise durch den nördlichen Teil Tansanias besteht darin, dass man die vielen bunten Gesichter Tansanias innerhalb weniger Tage sehen kann.

Nördliches und östliches Bergland

So stellt man sich Afrika wohl am allerwenigsten vor: schroffe Bergmassive, rauschende Wasserfälle, sattgrüne Berghänge und ein Fernblick, der süchtig macht. Manche Landstriche erinnern frappant an Tiroler Berge, wenn da nicht Bananenhaine, Kaffeeplantagen und der bunte Alltag Afrikas wären.

Primär kommen die Besucher, um einen Blick auf den Kilimanjaro zu erhaschen, der – zugegebenermaßen – bombastisch ist. Viele kommen auch, um den Uhuru Peak selbst im Gipfelsturm zu bezwingen. Doch für viel mehr reicht die Zeit dann nicht, vor allem wenn noch einige Tage Safari im Northern Circuit eingeplant sind.

Wer aber abseits der großen Touristenströme im Norden sensationelle Eindrücke sucht, ist im Bergland genau richtig. Hier kann man Wandern und Trekking bequem mit Safaris, Kulturtourismus, geschichtlichen Erkundungen und wunderschönen Landschaften verbinden.

Lake Victoria

Die meisten Touristen drehen in der Serengeti wieder um und verpassen den Lake Victoria, das „Mittelmeer Ostafrikas“ und den bekanntesten und größten unter den Seen des Ostafrikanischen Grabenbruchs.

Obwohl sich der Lake Victoria als Endpunkt einer ereignisreichen Safari anbieten würde, kann er es nicht mit dem Mythos Sansibar aufnehmen. Dennoch – gerade wer Kenia und Tansania verbinden möchte und über die Grenze von Isebania/Sirare nach Tansania kommt, könnte die magische Schönheit des Lake Victoria genießen.

Besonders interessant ist der See für passionierte Angler, die sich an den Victoria-Buntbarschen (Tilapia) versuchen möchten. Petri Heil!

Lukuba Island
Rubondo Island National Park

 

Nördliche Swahili Coast

Im ausklingenden 19. Jahrhundert zählten – abgesehen von der wirtschaftlichen Metropole Sansibar – die Häfen von Bagamoyo oder Pangani zu bedeutenden Wirtschaftszentren, wenn es um den Handel mit Sklaven, Elfenbein oder Gewürze ging. Heute freilich kann man den einstigen sagenhaften Reichtum nur mehr erahnen; außer überwucherten Ruinen und verfallenen Prunkbauten ist nicht viel davon geblieben.

Heute kann der Landstrich vor allem als charmante Alternative zu Sansibar punkten. Wehende Palmen im Wind, endlos lange Sandstrände und kaum Touristen – für Gäste, die der Welt für ein paar Tage entsagen möchten und liebend gerne auf Internet oder Fernsehen verzichten können.

Mitten drin liegt der Saadani National Park, der einzige Nationalpark Tansanias am Meer und dessen Tierbestand sich in den letzten Jahren wunderbar erholt hat.

Südliche Swahili Coast

Eine Reise an die südliche Swahili Coast kommt einer Zeitreise in längst vergangen geglaubte Epochen gleich. Kaum hat man die Stadtgrenzen von Dar es Salaam hinter sich gebracht, geben sich voll beladene Ochsenkarren, im Wind wehende Kokospalmen und mit bunten Kangas verschleierte Frauen ein Stelldichein.

Was die einen als rückständig und hinterwäldlerisch beklagen, empfinden andere als erfrischend anders. Der Tag vergeht beschaulich, das Leben verläuft um einige Gänge langsamer, das getragene Swahili-Phlegma ist für westliche Reisende mitunter eine Herausforderung. 
Doch wer abseits von Touristentrampelpfaden reisen möchte, ist hier genau richtig.

Southern Circuit

Die Region hat alles, was Tansania-Reisende sich wünschen: authentisches Busch-Feeling, riesige Herden von Tieren (die beim Anblick von Menschen noch nicht gelangweilt reagieren), wunderbare Naturräume, grüne Bergketten und endlose Ebenen. Und das alles hat man ganz für sich allein.

Nicht nur weil wir hier gelebt haben, sondern vor allem weil es uns die Naturschönheiten der Region angetan haben, zählt der Southern Circuit zu unseren persönlichen Highlights in Tansania.

Im Selous oder Ruaha ist Tansania noch wild und naturbelassen, oft sieht man den ganzen Tag über kein weiteres Safari-Fahrzeug.Wer Safaris mit abenteuerlichem Trekking und Kulturtourismus verbinden möchte, findet ausreichend Möglichkeiten, z. B. in den Udzungwa Mountains oder in den Uluguru Mountains.

Hier kommen die Abenteurer und Naturverbundenen auf ihre Rechnung, denn die Bequemlichkeit des Northern Circuits wird man hier vergeblich suchen. Die Pisten sind viel holpriger, die einzelnen Highlights weiter voneinander entfernt und oft ist auch die Übernachtung vielmehr rustikal als luxuriös.

Lake Malawi

Der Lake Malawi samt seiner Umgebung zählt wohl zu den zauberhaftesten Ecken Tansanias – wahrscheinlich gerade weil sich der Landstrich partout nicht dem Tourismus öffnen möchte.

Aber die Szenerie ist einfach fantastisch. Die steilen, faltigen und dunkelgrünen Livingstone Mountains geben dem glasklaren Wasser und den feinsandigen, weißen Stränden einen würdigen Rahmen. Je weiter südlich man kommt, desto mehr stechen bizarre Steinformationen an Land und am Ufer ins Auge. Fischer kreuzen in ihren Einbäumen übers Wasser. Im Licht der untergehenden Sonne funkelt das Wasser wie ein Trilliarde von Diamanten.

Auf besonderen Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Abenteuerreise an den Lake Malawi zusammen. Von Zeit zu Zeit haben wir den Lake Malawi auch als Teil einer Gruppenreise im Angebot.

Western Circuit

Der „wilde Westen“ Tansanias – ein gut gehütetes Geheimnis! So müssen sich wohl die Pioniere gefühlt haben, die zum ersten Mal durch den geheimnisvollen Busch gestreift sind. Keine Menschenseele weit und breit, kein Motorenlärm, nur das Knacken des Busches, das Grunzen der Hippos und das bunte Stimmengewirr der Vögel.

Glasklares Wasser, farbenprächtige Fische und idyllische Sandstrände charakterisieren den Lake Tanganyika, den zweitgrößten Süßwasser-See Afrikas. Besonders dramatisch machen sich dazu die tiefgrünen, faltigen Berge im Hintergrund, die eine unvergleichliche Atmosphäre schaffen. Das ist Wildnis pur!

Der Westen ist ausschließlich per Inlandflüge mit kleinen Cessna-Propellermaschinen zu erreichen, so abgeschieden ist er. Eine Reise dahin muss gut konzipiert und durchdacht sein – und ist nur für gut gefüllte Reisebudgets geeignet.

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