Meine 10 persönlichen Highlights in Tansania

Tansania ist ein Feuerwerk an Natursensationen – da hat man im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl.

Egal, ob Sie ein Safari-Einsteiger oder erprobter Connaisseur sind, Tansania wird allen Safari-Bedüfnissen gerecht.

 

Wie schon in den Hunderten Jahren zuvor machen sich jedes Jahr Millionen Tiere auf, um in der Serengeti nach Wasser zu suchen. 1,7 Millionen Weißbart-Gnus sind beim jährlichen Massenspektakel auf den Beinen, begleitet von 800 000 Tieren, darunter Zebras und Thomson-Gazellen.

Dem Beobachter eröffnen sich hier auf fesselnde Art und Weise die Gesetze der Wildnis, wenn reißende Flussläufen oder lauernde Krokodile zum unüberwindbaren Hindernis werden oder Löwen, Geparden und Hyänen ihre Chancen wittern. Bei ihren Angriffen bringen sie die ganze Herde in Bewegung, dichte Staubwolken wirbeln auf – einfach atemberaubend!

 

Der größte Zoo der Welt, wie er auch gerne genannt wird, kann mit unvergleichlichem Tierbestand auf überschaubarer Fläche aufwarten.

Riesige Herden von Gnus und Zebras, Löwen, einigen wenigen Breitmaulnashörnern, vereinzelt Elefanten, Thomson- und Grant-Gazellen, Schakale, Hyänen, und und und. Da erlebt man in wenigen Stunden alles, wofür man andernorts mehrere Tage braucht.

 

Allein der Anblick des „Dach Afrikas“ bringt das Herz in Wallung. An unzähligen Plätzen, u.a. von Moshi, vom Lake Chala oder von der West Kilimanjaro Area aus, kann man die atemberaubende Kulisse des Kilimanjaro bestaunen.

Nicht jeder Besucher muss den Kilimanjaro aber besteigen. Auch lohnenswerte Tageswanderungen können unternommen werden. Es gibt mehrere Besteigungsrouten, wobei die Marangu- und Machame-Route zu den beliebtesten zählen. Dabei bieten die anderen Routen ein weit größeres Naturerlebnis abseits der Menschenmassen, z. B. die Lemosho-Route oder die Londorossi-Route. Obendrein erlauben die letztgenannten Routen eine sanftere Akklimatisierung und erhöhen so die Chance auf den Gipfelsturm.

 

Wild und weit weg vom Touristentrubel lockt der Ruaha National Park mit Wildnis und großen Tierbeständen. Wer hierher kommt, muss länger bleiben, um den zeitlichen und finanziellen Aufwand zu rechtfertigen. Vier, fünf Tage sind ideal; Aufenthalte unter 3 Nächten tun der Schönheit des Parks kaum Genüge.

Eine Safari im Ruaha hat Ähnlichkeit mit jenen in Sambia oder Botswana: Man verbringt mehrere Tage in einem Camp und macht von hier aus alle Aktivitäten. Der Ruaha National Park ist also ein wunderbarer Ort, um eine genußvolle Slow Safari zu machen!

 

Völlig unberührt vom Tourismus liegt die West Kilimanjaro nur zwei Stunden von Arusha entfernt – ideal, um eine Safari zu beginnen oder ausklingen zu lassen bzw. um es sich vor und nach einer Kilimanjaro-Besteigung gut gehen zu lassen.

Leider haben die meisten Besucher wegen des dicht gedrängten Programmes keine Zeit für diesen Abstecher. Umso besser für diejenigen, die sich Zeit dafür nehmen: In die trockene Savannenlandschaft, übrigens die Verlängerung des im Norden angrenzenden Amboseli National Park (Kenia), kommen vor allem in der Trockenzeit viele Tiere, besonders die großen Elefantenherden. Nirgendwo anders in Tansania kann man auf Safari besser den Kilimanjaro sehen!

 

Als kurze Verschnaufpause auf Safari oder statt einer Verlängerung am Meer bietet sich der wunderschöne Lake Eyasi an. Dabei stehen hier nicht die Tiere im Vordergrund, sondern die malerische Landschaft und die Menschen.

Umrahmt vom Ostafrikanischen Grabenbruch und den Vulkanen der Crater Highlands liegt der leicht alkalische See relativ unberührt (auch von Touristen) etwa zwei Autostunden westlich von Karatu.

Vom See geht eine unbeschreibliche Magie aus, ich empfinde den Ort als Energieplatz. Neben Faulenzen, Spazierengehen oder im Pool plantschen steht Kulturtourismus auf dem Programm: Hier lebt das Volk der Hadzabe, die als letzte echte Jäger und Sammler Tansanias gelten. Ebenso haben sich hier die Datoga sesshaft gemacht, ein den Maasai ähnliches Volk von Viehhütern.

 

Zu Unrecht wird der Mount Meru, der zweithöchste Berg Tansanias, von den Bergsteigern vernachlässigt, obwohl die 4-Tages-Besteigung physisch viel anspruchsvoller ist. Zudem besticht der Berg mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Vor allem fasziniert das herrliche Panorama auf den nur 50 km entfernten Kilimanjaro.

 

Der Katavi ist einer der wenigen Naturräume Tansanias, der (noch) größtenteils unerforscht ist. Die Landschaft wird von zahlreichen Wasserwegen, Wasserlöchern und Seen dominiert. Hier fühlen sich nicht nur bis zu 1000 Tiere starke Büffelherden wohl, sondern auch eine erquickende Vielfalt von anderen Wildtieren.

Im speziellen ist Katavi für seine Flusspferde – die Hippos – bekannt, die sich zu Aberhunderten in den Trockenmonaten in den noch wenigen verbliebenen Schlammlöchern suhlen. Ein sensationelles Naturschauspiel, das die abenteuerliche Anreise mit Leichtigkeit vergessen lässt!

 

Trekking mit den Maasai durch die faszinierende Landschaft der Crater Highlands – bestehend aus Vulkankegeln, Kratern und Sodaseen – bleibt emotional und visuell in unvergesslicher Erinnerung. Inmitten der kargen und doch so faszinierenden Landschaft thront der heilige Berg der Maasai, der Ol Doinyo Lengai, der einzige noch aktive Vulkan Ostafrikas, der immer wieder Feuer spuckt.

In diesem Landstrich leben die Maasai, die seelenruhig und im Einklang mit der Natur ihre Rinder- und Ziegenherden hüten und die sich auf interessierte Besucher freuen.

 

Der Geheimtipp unter Genusswanderern! Auf wunderbaren Ein- oder Mehr-Tages-Touren zeigt sich Tansania von seiner besten Seite, z. B. bei der Weitwanderung nach Mtae. Das Panoroma in Mtae ist sagenhaft, und wenn die Fernsicht gut ist, kann das gesamte nördliche Bergland inklusive Kilimanjaro und Mount Meru überblickt werden.

In den Usambara Mountains bewegt man sich durch ein charmantes Stück Afrika mit Panoramen, die sich ebenso ins Gedächtnis einprägen wie die herzliche Freundlichkeit der Menschen.

 

Habe ich Ihr Interesse an einer echt individuell geplanten Tansania-Reise geweckt?  Ich zeige Ihnen Tansania abseits des Massentourismus, nah am echten Tansania.

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