Südlich von Stone Town

Südlich von Stone Town, auf dem Weg zum Airport und weiter gegen Süden, ist schon seit Sultanszeiten beliebtes Wohngebiet bei den wohlhabenden Sansibaris und den Ausländern. Auch diese Region punktet mit der relativen Nähe zu Stone Town und dem Flughafen, einigen alten Sultanspalästen und schönen Sonnenuntergängen.

GUT ZU WISSEN

Mbweni Ruins und ein Sultanspalast

Bekannt sind heute vor allem die Mbweni Ruins, die auf dem Grundstück des Mbweni Ruins Hotel stehen.

Die heutigen Mbweni-Ruinen sind die Überreste der St. Mary’s School for Freed Slave Girls. Als nämlich 1873 offiziell die Sklaverei per Vertrag mit den Briten untersagt wurde, entwickelte sich rasch rund um die Mission der Heiligen Maria ein kleines Dorf, in das sich jene Sklaven flüchteten, die von den Briten aus den Händen der illegal tätigen Händler befreit wurden.

Erzählungen belegen, dass in der Schule bisweilen mehr als 250 befreite Sklaven lebten. Verwaiste Mädchen und die Töchter der befreiten Sklaven wurden an der Schule unterrichtet und selbst zu Lehrerinnen ausgebildet, um aufs Festland entsandt zu werden. Um 1917 wurde die Lehranstalt wieder geschlossen.

Südlich von Mbweni liegen an der Sackstraße, die vorbei am Airport verläuft, noch die kaum besuchten Chukwani Ruins, die mit dem achten Sultan Hamud (1902–1911) in Verbindung gebracht werden. Es soll sich um ein Bade- und Ferienhaus gehandelt haben.

Fumba Beach

Das Fischerdorf Fumba hat keine geschichtliche Bedeutung, doch die fantastischen Strandbuchten sind allemal einen Abstecher wert. Die Bootsausflüge von Safari Blue – die Erfinder der für Sansibar typischen Bootsexkursionen – starten hier.

STONE TOWN SÜD REISEFÜHRER

  • Für Urlauber, die die Nähe zu Stone Town schätzen, aber nicht direkt in der lauten Stadt nächtigen wollen.
  • Für Leute, die auf eigene Faust Teile der Insel entdecken möchten, denn Taxis und Daladalas sind leicht verfügbar.
  • Für Flüge, die früh morgens oder in den Nachtstunden abfliegen oder ankommen. Es ist besser, in der Nacht keine Überlandstrecken mit dem Auto zu machen.
  • An der Westküste gibt’s Sonnenuntergänge, daher ist das Hotel für Leute zu empfehlen, für die ein Urlaub ohne Sonnenuntergänge undenkbar ist.
  • Für Besucher, die nur ein, zwei Tage Zeit für Strand & Meer haben.
  • Für Besucher, die zwei verschiedene Stranddestinationen miteinander verbinden möchten. Man wählt einen Ort an der Ostküste und einen an der Westküste, der noch dazu nahe an Stone Town liegt.

Mögliche Aktivitäten

  • Besuch von Stone Town mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten
  • Tauchen und Schnorcheln vor Stone Town (sehr gut für Anfänger!)
  • Gewürztouren (Spice Tour)
  • Bootsexkursionen, z. B. mit Safari Blue
  • für Besucher, die abgeschiedene Hotel und Gegenden suchen,
  • für Gäste, die makellose kilometerlange Strände erwarten.

 

Internationale Anreise: Siehe Stone Town.

Auf der Insel: Am bequemsten sind die Transfers per Taxi.

Bis auf die Monate April und Mai, wo viele Hotels geschlossen halten und es mitunter zugig und nasskalt sein kann, sind die Strände südlich von Stone Town das ganze Jahr über empfehlenswert.

Siehe auch Stone Town.

Südlich von Stone Town empfehle ich:
  • Fumba Beach Lodge $$$
  • Mbweni Ruins Hotel $$$
Standard: typischerweise nach der Safari oder direkt vor dem Abflug.

Kreativ: nach ein paar Tagen an der Ostküste werden zwei, drei Nächten südlich von Stone Town angehängt.

MEINE GANZ PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG

Ich persönlich empfehle den Strand südlich von Stone gerne, wenn folgende Reisewünsche geäußert werden:

  • Der Strand an sich wird als nicht ganz so wichtig empfunden, also beispielsweise wenn Besucher von der Ostküste kommen und schon ausreichend paradiesische Strände erlebt haben.
  • Besucher wollen ein paar Tage in der Nähe von Stone Town nächtigen und suchen ein großes Maß an Freiraum suchen, d.h. viele  Dinge in Eigenregie unternehmen möchten.
  • Für Taucher ist die Region top! Rund um Stone Town gibt es nämlich ausgezeichnete Tauchspots.

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