Matemwe

Das Fischerdorf Matemwe hat den Ruf, an einem der schönsten Strände der Insel zu liegen: blütenweiß und breit, flankiert von rauschenden Palmen und malerischen Dhows, die mit ihren wettergegerbten Segeln durch das azurblaue Wasser segeln.

GUT ZU WISSEN

Besonderer Charme von Matemwe

Der Charme von Matemwe besteht darin, dass sich die touristische Infrastruktur auf kleine, intime Beach-Lodges vor allem in der guten Mittelklasse und der gehobenen Kategorie beschränkt. Weder große Pauschalurlaubs-Resorts noch Backpacker-Unterkünfte konnten sich hier ansiedeln. Das macht es für verkaufstüchtige beach boys gänzlich unattraktiv.

Zudem ist Matemwe noch nicht vollständig verbaut, obwohl an manchen Abschnitten ‑ insbesondere im Dorf Matemwe ‑ die Unterkünfte recht eng nebeneinander auf kleinen, schmalen Grundstücken stehen. Weiter nördlich, rund um das Fischerdorf Matemwe Kigomani, befinden sich die familiären Resorts relativ weit voneinander entfernt.

Zwischen vielen Unterkünfte in Kigomani und Matemwe kann man bequem hin und her spazieren, z. B. für ein Abendessen oder einen Sundowner.

Leider gab es kürzlich von einer Kundin ein sehr negatives Feedback vom Strandabschnitt vor dem Fischerdorf Kigomani, d.h. dort, wo sich auch der Fischmarkt befindet. Bei meiner nächsten Recherchereise werde ich mir selbst ein Bild davon machen und entscheiden, ob ich Matemwe nach wie vor uneingeschränkt empfehlen kann.

Nördlich von Matemwe

Nördlich von Matemwe existiert eine Handvoll Lodges, die nur für Leute interessant sind, die nichts außer Relaxen und wasserbezogenen Aktivitäten im Sinn haben. Exkursionen erfordern lange, teilweise holprige Transfers. Sie sind dementsprechend teuer und man vergeudet einen Tag im Taxi, anstatt ihn in der herrlichen Hotelanlage oder am Strand zu verbringen.

Bestes Tauchrevier

Attraktiv ist Matemwe wegen seiner relativen Nähe zum Mnemba Atoll, einem der Tauch-Hotspots der Insel. Wer mehrere Tauchgänge plant, trifft mit Matemwe eine gute Wahl.

Seetang wird kultiviert

Bei aller perfekten Bilderbuchidylle müssen Urlauber wissen, dass der Strand öffentlich ist und die Menschen in Matemwe mit und am Meer leben.Sie verdienen ihr Geld mit den Früchten des Meeres, in Matemwe sind das speziell der Fischfang und die plantagenartigen Meeresalgen-Kulturen (Seetang) (seaweed).

Wer sich daran stößt, muss eines der großen internationalen Resorts weiter südlich wählen, wo er vom Leben der Zanzibaris weniger mitbekommt. Hier wird ausreichend Personal dafür bezahlt, den Strand vor dem Resort zu säubern.

Je nach Saison (meist im November und April), Strömungen und Windverhältnissen wird – wie überall an der Ostküste Sansibars – Seetang und Seegras angeschwemmt. Im Gegensatz zu Seetang ist das geruchlose Seegras ein natürliches Phänomen, das als Lebensraum und Nahrungsquelle gleichzeitig fungiert. Ebenso kann es je nach Saison viele Seeigel und von Zeit zu Zeit sogar Quallen-Alarm geben.

Safari-Insider-Tipp! Wie fast überall auf den Inseln ist der Strand von den Gezeiten abhängig, d. h. das Meer zieht sich bei Ebbe bis hinter die Korallenbarriere zurück. Eine Unterkunft mit Pool ist deshalb zu empfehlen!

MATEMWE REISEFÜHRER

  • Urlauber finden hier ruhige, beschauliche, authentische Ferien weit weg vom Trubel.
  • Urlauber, die gerne und häufig tauchen und schnorcheln gehen möchten, kommen hier auf ihre Rechnung.
  • Sie können stundenlange Strandspaziergänge genießen.
  • Bestens geeignet für Leute, die ihre Zeit am liebsten am Strand verbringen, im Hotel oder am Hotelstrand relaxen und meeresbezogene Aktivitäten bevorzugen. Wer viele Ausflüge und Inselexursionen machen möchte, dem sind eher die südlichen Strandabschnitte zu empfehlen.
  • Entdecken Sie auf eigene Faust Teile der Insel, im Dorf gibt es eine zentrale Busstation für Daladalas.

Mögliche Aktivitäten

  • Riffwanderungen
  • Tauchen und Schnorcheln
  • Bootsexkursionen
  • Für Besucher, die Parties und Strandbars suchen.
  • Für Gäste, die sich an den Seetang-Farmen der Dorffrauen stoßen. Je nach Saison kann seaweed an den Strand geschwemmt werden.
  • Für Gäste, die die Atmosphäre großer internationaler Resorts bevorzugen.

 

Internationale Anreise: Siehe Stone Town.

Auf der Insel: Am bequemsten sind die Transfers per Taxi.

Bis auf die Monate April und Mai, wo viele Hotels geschlossen halten und es mitunter zugig und nasskalt sein kann, ist Matemwe eine Ganzjahres-Destination.

Siehe auch Stone Town.

Meine Lieblingsunterkünfte von A bis Z in und um Matemwe:

  • Matemwe Lodge & Retreat $$$$$
  • Sunshine Marine Hotel $$
  • Sunshine Hotel $$
  • Hodi Hodi $$
Standard: typischerweise nach der Safari und einer Nacht in Stone Town.

Kreativ: zuerst Safari, dann Strand (zum Verschnaufen), zum Abschluss Stone Town, weil

  • man ohnehin mit dem Taxi zum Flughafen von Stone Town fahren muss und
  • außerdem die Souvenireinkäufe nicht tagelang im Gepäck tragen muss

MEINE GANZ PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG

Ich persönlich empfehle die Hotels von Matwemwe sehr gerne aus den folgenden Gründen:

  • Es gibt eine große Auswahl guter, unabhängiger Mittelklasse-Lodges, die keinen internationalen Hotelketten angehören.
  • Beach boys haben kaum Interesse an kleinen Qualitäts-Unterkünften; sie versuchen ihr Glück lieber bei den großen Low-Budget-Italiener-Clubs und den internationalen Resorts.
  • Der Strand ist wunderschön weitläufig, breit, feinsandig und abschnittsweise richtiggehend leer.
  • Der gute Mix an Unterkünften garantiert angenehme Nachbarn am Strand.

 

Entspricht Matemwe Ihren Vorstellungen von Strandurlaub und entscheiden Sie sich für ein ganz besonderes Hotel?

 

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