Meine 10 persönlichen Highlights

auf Sansibar und den Nachbarinseln

Unguja (uns als Sansibar bekannt), Mafia Island und Pemba Island haben viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick annehmen würde.

 

Sansibar hat viele schöne Strände, aber der von Matemwe hat einen besonderen Platz in meinem Herzen: weißer Pudersand bis zum Horizont, wehende Palmen, türkisblaues Wasser – und fast ausschließlich kleine, intime Strandhotels im preislich vernünftigen Segment.

Es gibt keinen italienischen Club weit und breit, daher fehlen auch die Beachboys; es herrscht idyllische Ruhe ohne Discobeschallung; und das unaufdringliche Wesen der Dorfbewohner machen den Strand einfach perfekt zum Relaxen, ohne dass man ständig angequatscht oder zum Kauf von Souvenirs oder Exkursionen genötigt wird.

Gut zu wissen: Der Strand von Matemwe ist mehrere Kilometer lang mit mehreren Anrainer-Dörfern. Ein paar Abschnitte, vor allem rund um dem Fischmarkt von Kigomani, ist leider nicht ganz so ansehnlich und teilweise verdreckt.  Aber die südlichen Abschnitte sind top!

Der Strand von Matemwe ist übrigens optimal für Taucher. Nördlich von Matemwe liegt das Mnemba Atoll, das beste Tauchgebiet der Insel Unguja (landläufig als Sansibar tituliert).

 

Genauso paradiesisch und friedlich wie am Strand von Matemwe gestalten sich Ferien in Bwejuu, wenngleich hier italienische Clubs und größere Hotels mit Resortcharakter die Beachboys magisch anziehen. Aber der Strand ist so lange und so weitläufig, dass sich alles verläuft.

Einfache Gästehäuser liegen neben Super-Deluxe-Lodges, High-End-Resorts befinden sich in direkter Nachbarschaft von guten Mittelklasse-Hotels. Daher empfinde ich diesen Strandabschnitt als einen der demokratischsten – alle Bevölkerungsschichten, von Backpackern über Mittelklasse-Pauschaltouristen bis hin zu Luxusurlaubern, mischen sich hier gut durch.

Doch im Gegensatz zu den benachbarten Stränden von Paje und Jambiani quartieren sich hier Leute ein, die in aller Ruhe ein Buch lesen wollen, lange Strandspaziergänge lieben und abends ein gepflegtes Bier an Bar trinken. Alles in allem ist Bwejuu keine Partydestination, sondern ideal für ruhige, beschauliche demokratische Ferien über Klassengrenzen hinweg.

 

Packen Sie Ihren Stadtplan von Stone Town gleich wieder ein! Lassen Sie sich lieber durch das enge Labyrinth an Gassen treiben, und orientieren sich maximal an den markantesten Anhaltspunkten, den Souvenirläden und Hotels.

Sich nicht zu verirren, ist quasi unmöglich, aber ein freundliches Gesicht ist schnell zur Stelle und weist den Weg zum nächsten Hotel, das auf der Karte eingezeichnet ist. Sobald Sie an einer großen Straße mit markantem Gebäude oder Hotel angekommen sind, konsultieren Sie wieder die Karte. Sie werden verblüfft sein, wohin Sie der Wind der Sultane getragen hat!

Nach dem dritten Anlauf, sich anhand einer Karte orientieren zu wollen, geben die meisten Besucher ohnehin auf. Stone Town lässt sich nicht mit westlicher Präzision erfahren, es muss einst wie das Innere Afrikas von den Forschungsreisenden völlig unbedarft und mutig erkundet werden.

Ich finde die authentischsten Ecken von Stone Town immer nur dann, wenn ich mich der Energie der Stadt füge.

 

Wer der Welt und den Annehmlichkeiten der Zivilisation für einige Tage komplett entsagen möchte, kann dies am besten auf den vorgelagerten Inselchen tun, u.a. auf Chumbe Island, Mnemba Island, Fanjove Island oder auch Chole Island. Nicht immer ganz billig, aber jeden Cent wert!

Hier kann man reduziert aufs Wesentliche – auf die Natur, das Meer, aufs Essen, Schlafen und einfach das Sein – die Batterien auftanken.

 

Zweifelsohne sind die Walhaie die Attraktion von Mafia Island. Weil zwischen Oktober und April die Gewässer rund um Mafia den Walhaien Plankton und Algen im Überfluss bieten, kehren die sanften Riesen des Meeres – übrigens mit an die 10 m Länge und bis zu 12 t Gewicht die größten Fische der Welt – alljährlich zurück (die besten Monate: Januar bis März).

Taucher haben vor ihnen nichts zu befürchten, und mit ihnen zu tauchen oder auch nur zu schnorcheln ist ein überwältigendes Erlebnis.

 

Alle drei Inseln – Unguja, Pemba Island und Mafia Island – bieten beste Bedingungen fürs Tauchen.

Am besten geeignet für Anfänger und Intermediates ist Sansibar, gefolgt von Mafia Island. Weil die Gewässer rund um Mafia Island im Mündungsbereich des Rufiji River liegen, unterscheiden sich die Fischbestände von Unguja und Pemba. Nur erfahrene Taucher, die mit starken Strömungen und steilen Wänden umgehen können, sollten Pemba als Tauch-Destination in Betracht ziehen.

Auf allen drei Inseln wurden gewisse Küstenabschnitte unter Naturschutz gestellt und als Marine Conservation Area ausgewiesen, um die Fischer vom Dynamitfischen abzuhalten und die weitere Zerstörung der Korallenriffe zu verhindern, u.a. Mnemba Island an der Nordspitze Ungujas, die Menai Bay im Süden von Unguja, Misali Island vor der Westküste Pembas und der Mafia Island Marine Park an der Ostküste von Mafia.

 

Rund um die Hauptinseln Unguja, Mafia Island und Pemba liegt eine Zillion von kleinen Inseln und Sandbänken. Letztere legt das türkisblaue Wasser frei, wenn es sich bei Ebbe zurückzieht. Jeder seriöse – und weniger seriöse – Touranbieter hat eine Bootsfahrt zu einer Sandbank im Programm … leider frequentieren sie alle die gleichen. Wenn ein Anbieter sich eine Sandbank aussucht und sich die Tour als erfolgreich erweist, dann kopieren sie die anderen eins zu eins.Auf manch‘ einer Sandbank geht es daher zu wie am Darajani Market zur vomittäglichen Haupteinkaufszeit.

Aber es gibt sie noch – die einsamen, verlassenen Sandbänke ohne Massenaufläufe, nur mit dem sanften Wellenschlag des Indischen Ozeans und samtweichem Sand unter den Zehen. Wenn Sie Ihren Sansibar-Aufenthalt bei mir buchen, gebe ich Ihnen gerne Tipps für Anbieter, die ausschließlich Sandbänke und  Sandstrände ansteuern, die Sie mit keiner anderen Menschenseele teilen müssen.

 

Mit etwas Akribie und Lust am Stöbern tun sich in Stone Town unvergleichlich schöne Schätze auf.

Bestaunen Sie die kunstvollen Zanzibar Doors, die es nur hier und eingeschränkt in den alten Städten am Festland, wie Bagamoyo oder Mikindani, gibt.

Wundern Sie sich über die alten, langsam verfallenden Korallensteinhäuser und bewundern Sie das ausgeklügeltes Know-How der Zanzibaris in Bezug auf Architektur. Die engen Gassen in Stone Town haben keinen anderen Zweck als flächendeckend die Stadt zu klimatisieren. Die praktische und Kühle bringende Bauweise der Häuser selbst macht so manchen schwülen Hochsommertag im Dezember erträglich. Die hohen Zimmer und die verwinkelte Raumaufteilung sorgen für ausreichend Zirkulation und regelrechte Windkorridore. Die kleinen Fenster lassen kaum Hitze hinein.

Genießen Sie die intensiven Farben der Kikoys, der Tücher, die ursprünglich nur den Männern vorbehalten waren.

Suchen Sie die Sansibarische Holztruhen (Zanzibar chest) aus Teakholz, die mit kunstvoll beschlagenen Messingplatten in allen Größen und mit unterschiedlichem Innenleben erhältlich sind. Je filigraner die Messingarbeit, desto teurer dürfen die Truhen sein!

Erfreuen Sie sich an den von Hand geflochtene Erzeugnisse aus Palmenblätter, z. B. Taschen, Körbe, Untersetzer, die in wenigen Kooperationen auf der Insel noch in Handarbeit hergestellt werden.

Aber Achtung: Das meiste der für die Touristen bestimmten Souvenirs stammt aus Kenia, Indien oder gar China. Es gibt nur mehr wenige, wirklich lokale, ökologisch oder fair produzierte Dinge in den Läden zu kaufen. In den Läden nachzufragen, hilft nicht immer, da man häufig falsche Auskünfte (oder Auskünfte, die die Besucher hören wollen) erhält. Gerne teile ich mein Wissen diesbezüglich mit Ihnen!

 

Afrikanische Märkte sind unzweifelhaft ein Fest der Gerüche, Farben und Geräusche; da ist der Hauptmarkt von Sansibar keine Ausnahme.

Frühmorgens scheinen alle Männer und Frauen der Stadt auf dem Markt unterwegs zu sein und ihre Tagesrationen an frischen Lebensmitteln zu erfeilschen. Überreifes Obst und Gemüse, Zwiebeln, Tomaten, Limonen, Kartoffeln, Orangen, Mandarinen, werden kunstvoll zu kleinen Türmen drapiert, die jede Waage ersetzen. Von oben hängen dicke Struncke voller saftig gelber Bananen. Auf in der Schräge geparkten Lastkarren, mkokotoni auf Swahili, werden in der kühlen Morgensonne fangfrische Meeresfische und -lebewesen verhökert. Drinnen in der Halle, die vom Beginn des 20. Jh. stammt, kann nur die Erinnerung an Zimt und Nelkenduft den penetranten Geruch von rohem Fleisch übermalen.

Ein Bummel empfiehlt sich vor allem in den Morgen- und Vormittagsstunden und dann wieder kurz vor Sonnenuntergang. Achtung vor Taschendieben, sie sind schneller als Sie es erwarten.

Lassen Sie Ihre Kamera ruhig im Hotelzimmer und genießen Sie einfach den Trubel, die Gerüche und den Flair.

 

Lassen Sie sich unter keinen Umständen das köstliche sansibarische Essen entgehen, z. B. die Gewürzreisgerichte pilau oder biryani.

Pilau stammt ursprünglich aus dem Mittleren Osten (Persien, Afghanistan) und wurde mit den arabischen Seefahrern nach Sansibar gebracht. Für pilau werden alle Zutaten, einerseits die Gewürze wie Knoblauch, Ingwer, Kümmel, Kardamom, Nelken, Zimt, etc., andererseits gebratener Zwiebel samt Fleischstücken in einer Pfanne gemeinsam mit dem Reis gegart.

Biryani stammt ebenso aus Persien, wurde aber mit den persischen Seefahrern nach Indien exportiert und dort verfeinert. Für biryani werden zwar ähnliche Gewürze und Zutaten verwendet, allerdings werden das Fleisch und deren Sauce extra gekocht und erst nach dem Garen zusammengemischt. Zum Abschluss wird alles noch einmal herzhaft gewürzt.

Zu pilau oder biryani reicht man jede Menge Beilagen, u.a. die obligatorische Portion Grüngemüse (mchicha, eine Art Spinat), kachumbari (aus Zwiebel, Karottenstreifen, Kraut, Tomaten, die mit Zitronensaft abgemacht werden) und eine Portion Bohnen (maharagwe).

Wenn auch noch frittiertes Fladenbrot, chapati, kredenzt wird, dann ist Ihr sansibarisches Festmahl perfekt!

 

Habe ich Ihr Interesse an einem individuell geplanten Sansibar-Aufenthalt geweckt? Ich bringe Sie an Strände und in persönlich geprüfte Unterkünfte ohne Massentourismus – hundertprozentig!

Schicken Sie mir Ihre Anfrage!

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