Sansibar und die Inseln für Aktive

Die einen wollen nur Faulenzen, die anderen wollen selbst am Strand möglichst aktiv sein. Für alle Bedürfnisse ist auf den Inseln gesorgt!

Schnorcheln

 

 

Die Korallenbarrieren, die die Inseln umgeben, schaffen wunderbare Voraussetzungen fürs Schnorcheln (und Tauchen). Jedes Hotel, Tauchbasis oder Anbieter hat so seine Lieblingsplätze und Spots, man muss nicht immer in die Unterwasserparks, um viele und bunte Fische zu sehen.

In jedem Fall ist zu prüfen, wie es um die Sicherheit des Bootes bestimmt ist und wie gut das Equipment ist. Unter keinen Umständen sollten Schwimmwesten und ein Funkgerät an Board fehlen. Normalerweise ist die Schnorchelausrüstung (ABC-Ausrüstung) im Preis inbegriffen.

Wer etwas Besonderes erleben möchte und einen geführten Schnorchelgang erleben möchte, muss sich an Chumbe Island wenden.

Safari-Insider-Tipp: Wer häufig und gern schnorchelt, sollte sich am besten gleich in eine Hotel einquartieren, das über eine hauseigene Tauchbasis verfügt. Das garantiert tägliche Ausfahrten, gut ausgerüstete Boote und gewartetes und gewaschenes Equipment!

Tauchen

 

 

Ganz so artenreich und vor allem geschützt wie anderswo, u. a. am Roten Meer, in Costa Rica oder am Great Barrier Reef sind die Fischgründe des Insel-Archipels nicht, aber sie erlauben ganz passable, schöne Tauchgänge.

Wesentlich über die Qualität des Tauchgangs entscheidet die Saison und der Tauchspot. Mafia Island sowie Unguja eignen sich besser für Anfänger und mäßig Fortgeschrittene, währende in Pemba Island nur erfahrene Tauchern in die Tiefe sollten.

Mehr zum Tauchen finden Sie bei den Highlights.

Safari-Insider-Tipp: Wer häufig und gern taucht, sollte sich am besten gleich in eine Hotel einquartieren, das über eine hauseigene Tauchbasis verfügt. Es entfallen (teure) Transfers, bei Probleme oder Programmänderungen sind die Verantwortlichen leicht zu erreichen und lästige Kommunikationsprobleme erspart man sich.

Kite-Surfen

 

 

Vor wenigen Jahren hat Sansibar der Kitesurf-Boom ereilt. Die Bedingungen sind gerade für Anfänger optimal: Das Wasser ist seicht und warm, die Monsunwinde wehen beständig. Es existieren zwei Saisonen: In den Monaten Dezember bis März (kaskazi) und in den Monaten Juni bis Oktober (kuzi) blasen die Winde stark genug, dass man Kitesurfen kann.

Speziell Paje und Jambiani, auch zum geringeren Teil Nungwi und Matemwe haben sich in den letzten Jahren einen Namen in der Kiter-Gemeinde gemacht.

Es gibt zahlreiche Kite-Center, die aber alle mehr oder minder an den selben Streckenabschnitten kiten, d.h. in der Hochsaison kann es voll werden. Nicht die ganze Küste steht nämlich den Kitern offen, denn die ansässigen Dorfbewohner pflanzen im seichten Wasser großflächig Seetang an.

Hochseefischen

 

 

Hochseefischen ist im Vergleich zu Mauritius oder Mosambik nicht sehr ausgeprägt auf Sansibar, obwohl es eine Handvoll professioneller Anbieter gibt. Einige Hotels und Anbieter bieten Local Fishing Trips (in Segelbooten) an, wo nicht so weit aufs offene Meer gefahren wird.

Kulturtourismus

 

 

Erst in den letzten Jahren wurde auf den Inseln damit begonnen, (wie am Festland üblich) Kulturtourismusaktivitäten zu offerieren.

Häufig haben Hotels und Gästehäuser interessante Aktivitäten im Programm, wie beispielsweise Dorftouren, Swahili-Kochkurse, Schulbesichtigungen oder Besuche bei Angestellten zu Hause.

Radtouren

 

 

Man sollte meinen, dass das beliebteste und häufigste Verkehrsmittel auf der Insel auch selbstverständlich für Touristen angeboten wird, aber dem ist nicht so. Wer sich für Radtouren interessiert, kann sie am besten von Paje oder Jambiani aus machen. Es gibt einige kommerzielle und karitative Anbieter.

Exkursionen zu Wasser

 

 

Eine Fülle von Exkursionen zu Wasser steht zur Auswahl. Traditionell stehen Dhow- oder Sundowner-Exkursionen (Sunset cruise) zu bestimmten Inseln oder Sandbänken bei Besuchern hoch im Kurs. Dabei werden traditionelle häufig mit Dhow-Trips mit Sandbank-Picknicks und Schnorcheleinheiten versüßt.

Exkursionen zu Land

 

 

Anbieter von Exkursionen oder Ausflüge gibt es in Sansibar fast so viele wie es Kokospalmen gibt. Die Standardtouren führen entweder zu Gewürzfarmen (Spice Tour) oder in den Jozani Forest, an historische Stätten oder zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Stone Town.

Neuerdings finden sich auch kreative Touren im Repertoire der Tour Operators, wie die Princess Salme Tour (die Interessierte zu Stationen ihres Lebens auf der Insel bringt) oder die Slave Tour (die den Sklavenhandel thematisiert).

Die Preise variieren von Unternehmen zu Unternehmen und hängen von den gefahrenen Kilometern der Gruppengröße und dem Rahmenprogramm ab.

Walking Safari im Jozani Forest

 

 

Als letzter echter Primärwald gilt der Jozani Forest, der in den 1960er-Jahren in ein Naturreservat umgewandelt wurde. Einst bedeckte der tropische Regenwald die ganze Insel, fiel aber Gewürzplantagen, dem Bau von Swahili-Türen, den Dhows oder der Holzkohleproduktion zum Opfer.

Forscher glauben, dass es im Jozani Forest mindestens sieben endemische Tierarten gibt, darunter der Rote Sansibar-Stummelaffe und die Syke‘s Blue Monkeys (Weißkehlmeerkatzen). Daneben bietet das 10 km² große Areal Unterschlupf für an die 40 Vogelarten, kleine Antilopen, Buschschweine und Insekten (viele Schmetterlinge).

Für Besucher, die von einer Safari am Festland kommen, wird der Park eher ernüchternd sein, doch der Unterhaltungswert einer Führung hängt stark vom Guide ab.

Spice Tour

 

 

Eher kurzweilig als botanisch tiefsinnig sind die Spice Touren, die praktisch jeder Zanzibari für Touristen anbietet.

Klar, es ist interessant zu sehen, wie Zimt wächst, wie die Vanilleschote an der Wirtspflanze hängt oder wie Nelkenbäume aussehen. Aber viel mehr darf man sich an Informationen nicht erwarten.

Dennoch ist der Ausflug abwechslungsreich, man sieht die Insel, fährt durch Dörfer und Siedlungen und bekommt einen bescheidenen Eindruck, wie das Leben auf der Insel vonstatten geht.

Mit viel Glück endet Ihre Spice Tour mit einem traditionellen Sansibarischen Essen (siehe auch Highlights) – dann war die Spice Tour in jedem Fall die paar Stunden wert!

Safari-Insider-Tipp: Bevor Sie sich zu Käufen von Gewürzen bei den Touren überreden lassen, prüfen Sie lieber die Preise auf dem Darajani Market! Erfahrungsgemäß sind die Preise direkt bei den Gewürzbauern leider weit überhöht.

Funsportarten

 

 

Ein einziger Anbieter auf den Inseln, im Ferienort Kendwa, bietet Funsportarten, wie Parasailing, Jetski-Touren, Stand-Up-Paddeling, Banana-Boat-Fahrten oder Ringo-Fahrten an.

 

Viele der Aktivitäten können in Eigenregie vor Ort organisiert werde – fragen Sie mich einfach, ich empfehle gerne verlässliche Anbieter. Einige Aktivitäten, wie die Radtouren, müssen im Vorhinein arrangiert werden.

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