Meine 10 persönlichen Highlights in Sambia

Auch wenn es aus der Ferne schwer zu beurteilen ist, gestalten sich Safaris und Reisen in Sambia anders als in Tansania. Das liegt an vielen Faktoren: Sambia ist bis auf die Victoria-Wasserfälle und South Luangwa unkommerziell und untouristisch; kleine, familiär agierende Tour Operator und intime Busch-Camps mit oft nur 3 oder 5 Zelten kreieren eine besondere Atmosphäre auf Safari; die honigfarbenen Savannenlandschaften entsprechen genau dem landläufigen Bild von Afrika; und die Safaris sind im allgemeinen viel buschnäher und naturverbundener als anderswo (mit Walking und Boat Safaris sowie Buschwanderungen und weniger Pirschfahrten).

Deshalb ist Sambia auch für erprobte Safari-Liebhaber attraktiv, weil das Busch-Erleben und die Natur in den Vordergrund rücken.

 

Die kühleren Morgenstunden sind ideal für Walking Safaris und Buschwanderungen. Den bewaffneten Guides im Gänsemarsch folgend, heißt es Augen und Ohren offen zu halten. Es knackt und raschelt rundherum. Ein paar grazile Impalas suchen ängstlich das Weite. In der Ferne schnauben Zebras – sie signalisieren ihren Artgenossen damit Alarm. Im Gras liegt die frische Losung eines Elefanten – er kann noch nicht weit sein! Ein guter Guide versteht es aber nicht nur, die größeren und offensichtlichen Tiere zu spotten, sondern aus einer scheinbar ereignislosen Walking Safari eine faszinierende Geschichte des Ökosystems „Busch“ zu kreieren.

Was Sambia einzigartig macht, sind Wandersafaris über mehrere Tage, wo man von Camp zu Camp wandert. Achtung: Da wird man ganz leicht zum Wiederholungstäter!

 

Ohne Zweifel: Was für Tansania die Serengeti oder für Südafrika der Krüger National Park ist, ist in Sambia der South Luangwa National Park. Egal, in welchem Korridor man unterwegs ist, Elefanten, Löwen, Puku, Zebras, Krokodile, Nilpferde sind fast überall omnipräsent; nicht umsonst gilt das Luangwa Valley als tierreichster Ort Sambias.

Der Luangwa River ist die Lebensader des Parks, in dessen unmittelbarer Nähe sich auf der Großteil der Camps befindet. Buschwanderungen und Walking Safaris wurden im Luangwa Valley perfektioniert, die besten Guides des Landes leben und arbeiten hier.

 

Da braucht man nicht lange um den heißen Brei herumreden: Die Victoria Falls, die höchsten Wasserfälle Afrikas, zählen zu den Top Drei einer Sambia-Reise. Sambia und Simbabwe teilen sich die Wasserfälle, aber auf sambischer Seite gibt es mehr Unterkünfte in allen Preisklassen sowie mehr wasserbezogene Aktivitäten am Zambezi River.

 

Als perfekte Ergänzung zu Pirschfahrten und Walking Safaris haben sich die Kanu-, Boot- und Motorboot-Safaris im Lower Zambezi National Park einen Namen gemacht.

Nach der honigfarbenen Savanne im Luangwa Valley oder im Kafue National Park ist der breite Zambezi River mit seinen smaragdgrünen Vegetationsbändern eine Wohltat für die Augen. Die durch den Zambezi watenden Elefanten zählen zu begehrtesten Fotomotiven einer Sambia-Safari. 

 

Abgelegen, einsam, Wildnis pur. Eine Anreise per Fahrzeug von Lusaka aus nimmt zwei Tage in Anspruch und der Landstrich steht viele Monate im Jahr unter Wasser.

Aber gerade dieser Umstand macht es so einzigartig: Hier migrieren zu Anfang der Regenzeit im November über 35.000 Gnus von Angola zurück nach Sambia – ein Schauspiel, das nur mit dem der Großen Migration in der Serengeti vergleichbar ist; quasi die Große Migration im Hosentaschenformat. Begleitet werden sie, wie in Tansania, von Zebras und einer Phalanx von unterschiedlichen Antilopen.

 

Das Herzstück des Kafue National Park sind die tierreichen Busanga Plains im Norden des Parks. Sie werden in der Regenzeit vollständig überschwemmt und trocknen danach graduell gegen September, Oktober aus. Ihre frischen, zarten Gräser, die aufgrund der Black Cotton Soil besonders nahrhaft sind, locken Unmengen von Wildtieren aus der Umgebung, um sich daran zu laben.

Wegen seiner beachtlichen Größe kann man auch gut und gerne 5, 6 Tage und länger im Park bleiben und teilt den Aufenthalt auf die beiden Sektoren, den Nord- und Südsektor, auf. Wie schon im Luangwa Valley stehen neben Pirschfahrten Walking und Boat Safaris zur Auswahl – mehr Abwechslung kann man sich auf Safari nicht erhoffen.

 

Laut Fachleuten seien die Sümpfe und Feuchtauen der Bangweulu Wetlands noch viel artenreicher als das Okavango-Delta in Botswana, besonders in Hinblick auf Vögel und Antilopen. Die Hauptattraktionen stellen die Schwarzen Letschwe-Antilopen sowie der Schuhschnabel-Vogel dar.

Die Wetlands von Bangweulu werden hauptsächlich von Safari-Enthusiasten und Vogel-Spezialisten besucht, die auch gerne eine beschwerliche Anreise und wenig Komfort in den Camps in Kauf nehmen.

 

Einsam, einsamer, am einsamsten….. der North Luangwa, dessen Handvoll Camps bis auf wenige Ausnahmen Walking Safaris entlang des Luangwa River anbieten, begeistern am ehesten Leute, für die ungekünstelte Busch-Atmosphäre, Naturverbundenheit und das aktive Erleben im Busch im Vordergrund steht (mehr als das Abhaken von großen Tieren und der Wunsch, die Big Five zu sehen).

Ich bin jedenfalls nachhaltig vom North Luangwa National Park angetan, insbesondere vom Elefantenbullen, der sich am Wasser meiner Toilette laben wollte (blöderweise während ich selbst am Wasserthron saß)….

 

Ornithologen bescheinigen den Auen, Sumpflandschaften, Flusstälern und Flussufern eine besondere Vogelartenvielfalt. Angefangen vom Schuhschnabel(vogel) (shoebill) in den Bangweulu-Sümpfen über die Klunkerkraniche (wattled crane), Taita-Falken (taita falcon), oder Rußköpfchen (black-cheeked lovebird) entlang anderer Flusstäler, der Vogelbestand in Sambia reicht von Standvögel über Zugvögel aus Europa und Afrika bis hin zu bedrohten Arten.

 

Jedes Jahr im November und Dezember, wenn die Früchte der Miombo-Bäume reif sind, brüten Abertausende (vielleicht sogar Millionen) Palmenflughunde (straw-coloured fruit bat) in den Bäumen im Kasanka Nationalpark.

Sie kommen aus allen Teilen Afrikas, um für ihre Nachkommenschaft zu sorgen. Jeweils in der Dämmerung verlassen sie ihre Nester, um Nahrung für die Brut zu sammeln. Dann verdunkelt sich der Himmel dramatisch und eine Art Untergangsstimmung macht sich breit.

 

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