6 Wochen.

Was kann man in 6 Wochen alles schaffen?

Ein Buch lesen. Oder auch zwei oder drei. 5 Kilo abnehmen, wenn man sich strikt an den Ernährungsplan hält und viel Bewegung macht. Ein Haus bauen. In einem Intensiv-Sprachkurs passabel Spanisch lernen.

Oder eine Safari planen und buchen.

Da die Safari-Saison 2020 in den meisten Gebieten Sambias nur von Juni bis Ende Oktober dauert, das Land sich aber erst allmählich ab Mitte August öffnete, bleibt für das heurige Jahr nicht mehr viel Zeit, die besten Bedingungen (des ganzen Jahres!) für Tierbeobachtung auszunutzen.

Die guten Nachrichten

Positive Signale. Einige (nicht alle!) Camps haben geöffnet und empfangen Gäste.

Allein auf weiter Flur. Sie müssen die spektakulären Landschaften und Tiersichtungen mit nur wenigen anderen Besuchern (oder möglicherweise gar niemandem) teilen.

Mehr denn je. Mit einer Safari tragen Sie maßgeblich dazu bei, Menschen Arbeit und Einkommen zu geben. Mehr denn je, denn nun zählt tatsächlich jeder Euro. Vielen Menschen (und ihren Großfamilien) wurde mit dem Wegfall des Tourismus die Existenzgrundlage entzogen.

Smiling Faces. Sie werden begeistert und herzlich in jedem Camp empfangen, denn die Menschen fassen wieder Zuversicht. Die letzten Monate waren von Stillstand, Ängsten und Arbeitslosigkeit geprägt.

Die schlechten Nachrichten

Internationale Flüge. Noch hat die Frequenz der Langstreckenflüge nicht das Vor-Corona-Niveau erreicht. Die Ethiopian Airlines hatten dabei den regelmäßigsten Flugverkehr mit täglichen Flügen nach Lusaka: https://www.ethiopianairlines.com. Auch Emirates und Kenya Airways sind in den vergangenen Tagen in Lusaka gelandet, allerdings nicht täglich.

Aus dieser Ecke weht der Wind: Weil Airlines bis zu 3-5 Tage vor dem Abflug den Flug stornieren oder verschieben (meist um 1 oder 2 Tage) könnten, habe ich kurzfristige Zahlungsarrangements mit den Unterkünften ausverhandelt.

Inlandflüge. Ebenfalls noch eingeschränkt sind die Inlandflüge, aber hier haben wir in der Reiseplanung wenigstens Alternativen. Zum Beispiels, dass a) die Anzahl der Flüge minimiert wird oder b) dass die Flüge so gewählt werden, dass mit keinen Schwierigkeiten zu rechnen ist.

Zuversichtliche Camps trotz herausfordernder Logistik

Die Zeiten haben sich geändert. So auch die Bereitschaft der Camps, ihre Zahlungs- und Stornobedingungen zu überdenken.

Safari Insider konnte mit einigen Camps sensationelle Zahlungs- und Stornovereinbarungen verhandeln:

  • mit Zahlungsfristen bis zu 3 Tage vor dem Abflug (je nach Reiseverlauf)
  • mit minimalen Verwaltungsgebühren (im Falle eines kurzfristigen Stornos) anstatt heftigen Stornogebühr, die in Vor-Corona-Zeiten bis zu 100 % betrugen

Die große Herausforderung in den Camps sind die Vorlaufkosten und -zeit.

Lebensmittel und Getränke müssen eingekauft und geliefert werden, was bis zu 6, 7 Tage Vorlaufzeit benötigt. Gleiches gilt für Benzin, das vorfinanziert und rechtzeitig geliefert werden muss. Das Personal muss zeitgerecht in die Camps transportiert werden. In vielen Fällen leben die Familien der Angestellten Zwei- oder gar Drei-Tages-Reisen vom Camp entfernt, d.h. die Personen müssen rechtzeitig informiert werden. Die Kosten für den Transport mittels Bus, Privatfahrzeug und manchmal sogar mittels Flugzeug wird vom jeweiligen Camp vorfinanziert.

Häufig müssen auch staatliche Gebühren an die Behörden oder die Nationalparkverwaltung von den Camps vorfinanziert werden.

Deshalb können die Camps nicht auf Anzahlungen oder Stornogebühren verzichten. Aber in Zeiten von Covid-19 sind viele einsichtiger und flexibler geworden.

Wie sehen die „Stornogebühren“ konkret aus?

Im Falle einer Unterlassung der Zahlung oder Sendung des Zahlungsnachweises (spätestens 72 Stunden vor dem Abflug) fallen für jedes gebuchte Camp Entschädigungen an, um den Verwaltungsaufwand, die Transport- und Bereitstellungskosten für die Beschäftigten sowie verdorbenen Lebensmittel/Getränke-Einkäufe abzugelten.

Diese Entschädigung variiert von Leistungsträger zu Leistungsträger, einige bestehen auf bis zu 250 € Einmalzahlung, andere auf bis zu 5 % der Nächtigungskosten, andere wieder verrechnen gar nichts.

Ich informiere Sie vor der Buchung, welche Kosten im kurzfristigen Stornofall auf Sie zukommen würden, aber Sie betragen einen Bruchteil der normalen Stornokosten und berücksichtigen nur die tatsächlichen Kosten.

Sollten Sie stornieren müssen und wir keine zufriedenstellende Lösung mit den Camps finden, bleibt Ihnen in jedem Fall bleibt IMMER die Möglichkeit, eine gebuchte Reise auf 2021 zu verschieben!

Weit und breit nix. Außer Natur, Ihre Guides, Ihr Ranger und Sie. Untouristischer als heuer wird man wohl nicht mehr so schnell nach Sambia kommen!

Angepasste, kreative Reiseverläufe

Nun kann ich wirklich meine Trümpfe ausspielen, denn ich habe keine bindenden Verträge mit einer einzigen Camp/Lodge-Kette. Ganz im Gegenteil: Ich empfehle immer jene Camps und Lodges in einem Nationalpark, die mir von der Lage, den Möglichkeiten, den Aktivitäten sowie dem Flair am besten gefallen und sich mit den jeweiligen Kundenwünschen am ehesten decken.

Das war immer meine Philosophie: Aus einem großen Pool von persönlich geprüften Camps und Lodges schöpfen zu können, um meinen Kunden wirklich maßgeschneiderte und auf die Wünsche zugeschnittene Safaris konzipieren zu können. Ohne Einschränkungen durch Verträge. Ohne Verpflichtungen, gewisse Camps (die mir möglicherweise nicht zusagen) buchen zu müssen, eben weil sie Teil des Vertrages oder einer Hotelkette sind.

Deshalb kann ich nun wendig agieren.

Eine Safari in Sambia muss nicht unbedingt Fly-In-Fly-Out bedeuten. Sie kann auch kreativ gestaltet sein, und beispielsweise (um die unzuverlässigen Flugverbindungen zu umgehen) auf Straßentransfers und Bootsanreise basieren. Oder die notwendigen Flüge auf maximal einen beschränken. Oder Straßentransfers und Fly-Out kombinieren. Oder gar nur einen Park berücksichtigen, um die Logistikkosten für alle Beteiligten minimal zu halten.

Ich habe viele Ideen im Kopf, wie ich Ihre Last-Minute-Safari in Sambia kreativ gestalten kann. Vertrauen Sie mir und meiner Expertise!

Welche Einreisebestimmungen gibt es?

Negativer Covid-19-Test. Alle Einreisenden müssen einen negativen Covid-19-Test bei der Einreise vorweisen können, der nicht älter als 14 Tage ist. Das Gesundheitsministerium empfiehlt aber ausdrücklich, dass Tests besser 72 – 96 Stunden vor der Abreise getätigt werden sollten.

Bitte erkundigen Sie sich bei der Airline und Ihrem Außenministerium, ob Tests zum Flug oder der Wiedereinreise erforderlich sind.

Ausgefülltes Formular. Die Behörden ersuchen Sie, ein Gesundheits-Formular vor der Reise auszufüllen und bei der Einreise einzureichen. Folgen Sie bitte diesem Link.

Kurzer Gesundheits-Check. Am Flughafen gibt es Temperaturmessungen und kurze Symptoms-Checks (ob Sie husten, kurzatmig sind oder Kopfschmerzen haben).

AMD. Abstand, Masken, Desinfizieren. Natürlich gelten alle Covid-19-Standardmaßnahmen, wie sie auch bei uns gelten: Abstandsregeln, Tragen von Masken und regelmäßiges Desinfizieren der Hände.

Touristenvisum. Am Visum hat sich nichts geändert, es beträgt nach wie vor US$50 pro Person und kann direkt bei der Einreise, also on arrival, beantragt werden. Für das Online-Visum wird in den meisten Fällen bei einer Last-Minute-Buchung die Wartefrist zu knapp.

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr?

Man kann über Zahlen und die medizinische Versorgung spekulieren, aber Fakt ist: Eine Safari in Afrika, egal ob Sambia oder Tansania oder Südafrika, ist eine einzige, lange Outdoor-Veranstaltung.

Mehr als 95 % Ihrer Zeit halten Sie sich im Freien auf, in überdachten Arealen oder im Quasi-Freien mit viel frischer Luft und permanenter Luftzirkulation.

  • Egal ob auf Safari (die Autos sind an den Seiten offen) oder bei den Mahlzeiten (finden fast immer im Freien, auf Terrassen oder unter freiem Himmel statt), wenn Sie tagsüber unterwegs sind, gibt es kaum geschlossene Räume.
  • Die Zelte und Chalets (alle mit angeschlossenem Bad/WC) stehen weit voneinander entfernt, Sie kommen anderen Gästen (so überhaupt vorhanden) nicht in die Quere.
  • Da es im September und Oktober in Sambia sehr heiß ist, sind alle Fenster und Türen geöffnet, um Luftzirkulation zu erlauben.
  • Klassische Hotels mit Buffets und Menschenaufläufen gibt es kaum (außer in Lusaka), und ich kann bei der Reiseplanung explizit darauf achten, nur mit kleinen Zeltcamps ohne Schlacht am Buffet zu planen.
  • Abstandhalten ist viel leichter als bei uns. Erstens weil Sambia ein Land mit riesengroßen, unverbauten Flächen ist, zweitens weil die Safari-Unterkünfte weitläufig errichtet werden, und drittens weil eben alles im Freien stattfindet.
  • Dort, wo Sie im Busch unterwegs sind, hat es kaum Menschen, Sie treffen auf wenige Menschen außer die im Tourismus Beschäftigten. Und diese wissen, wie sie sich zu verhalten haben.
  • Abgesehen davon hat die Regierung umfassende Protokolle erlassen, von Maskenpflicht, über Desinfektionsvorschriften bis hin zu regelmäßigen Schulungen … die Maßnahmen sind teils strikter als bei uns und werden auf Punkt und Komma eingehalten.

Abstand und Luftzirkulation dürften hier in der Shumba Lodge im Kafue National Park kein Problem darstellen. Und die Maske? Die haben alle Angestellte selbstverständlich auf (das Foto stammt aus der Vor-Corona-Zeit .-) …

Unbedingt zu empfehlen: Reise- und Stornoversicherungen

Für den Fall, dass Sie selbst oder ein Familienmitglied vor oder während der Reise nach Sambia erkrankt, empfehle ich Ihnen unbedingt den Abschluss einer Reise- und Stornoversicherung.

Bei den meisten Versicherern sind mittlerweile folgende Leistungen versichert, wenn Sie eine Stornoversicherung abschließen:

  • Übernahme der Stornokosten bei positivem Covid-19-Test kurz vor der Abreise, Krankheitsverdacht oder Quarantäneanordnung/Absonderungsbescheid der Behörden
  • Übernahme der Stornokosten bei Beförderungsverweigerung durch die Airline, z. B. durch Reiseunfähigkeit aufgrund von Covid-19
  • Übernahme der Stornokosten, wenn ein Familienangehöriger ersten Grades oder ein Reiseteilnehmer kurz vor Ihrer Abreise an Covid-19 erkrankt

Bei den meisten Versicherern sind mittlerweile folgende Leistungen versichert, wenn Sie eine umfassende Reiseversicherung abschließen:

  • Übernahme der Kosten, im Falle einer Covid-19-Behandlung in Tansania
  • Übernahme der Kosten bei einer vorzeitigen Rückreise
  • Übernahme der Kosten bei einem verlängerten Aufenthalt bei Quarantäne
  • Übernahme der Kosten bei Reiseabbruch oder Erkrankung eines (nicht mitreisenden) Ehepartners/nahen Verwandten
  • Übernahme der Kosten bei einer verspäteten Anreise, wenn die Anreise bspw. durch die Airline aufgrund eines Covid-19-Verdachtsfall verweigert wurde

Nicht versichert sind nach wie vor:

  • Reiseangst
  • Nichteinhaltung von Regeln
  • grobe Fahrlässigkeit bzw. vorsätzlich herbeigeführte Ansteckung
  • Leistungen Dritter, z. B. Leistungswegfall bei Flügen oder Landleistungen (deswegen hat Safari Insider spezielle Storno- und Zahlungskonditionen mit den Camps/Lodges ausverhandelt)

Versicherungen bleiben leistungsfrei, wenn Reisewarnungen der Kategorie 5 und 6 bestehen. Aber selbst in diesen Fällen greifen die großzügigen Storno- und Zahlungskonditionen, die Safari Insider und seine Leistungsträger bieten. Sie haben die Möglichkeit, bis zu 72 Stunden vor dem Abflug Ihre Reise zu stornieren, z. B. weil die Airline den Flug streicht oder Ihr Covid-19-Test positiv ausfällt.

Den Spontanen gehört momentan die (Reise)Welt. Haben Sie Sehnsucht nach Afrika und sind Sie flexibel?