Aus der Serie „Kosten einer Safari“ – Teil 7

Dass ein Urlaub in ansprechender westlicher Qualität (einfache oder gute Mittelklasse) in Tansania teuer kommt, ist unbestritten. Dennoch kann mit gezielter Planung und mittels ein paar Tricks der Reisepreis im Rahmen gehalten werden.

1. In der Nebensaison reisen

Juli, August, 20. Dezember bis 6. Januar und Januar bis März – in diesen Monaten darf man sich keine Sonderrabatte oder Entgegenkommen erwarten.

Aber was spricht gegen den Oktober, November, Mitte Dezember oder vielleicht sogar Juni?

Weil Tansania mein „Steckenpferd“ ist, weiß ich ganz genau, welche Gebiete in der Nebensaison genauso attraktiv sind.

Klar, die Große Migration ist in der Nebensaison vermutlich nicht zu sehen, aber es gibt hunderte andere wunderbare, unvergessliche, außergewöhnliche Reiseziele in Tansania.

2. Mit Freunden oder Familien reisen

Je größer die Gruppe im Fahrzeug (bis maximal 6 Personen), desto billiger wird zumindest das Fahrzeug, denn die recht strammen Kosten können durch 4 oder 6 geteilt werden.

Zudem erspart man sich Einzelzimmerzuschläge oder kann günstigere Triple-Zimmer buchen.

Safari-Insider-Tipp: Rechtzeitig mit der Planung beginnen, dann können Freunde und Familie mobilisiert werden!

3. Inlandflüge vermeiden

Manche Inlandflüge sind unbedingt notwendig, z. B. von Arusha nach Sansibar. Aber andere sind vermeidbar, z. B. von der Serengeti nach Arusha oder von Arusha nach Ushongo Beach, wenn die Route dementsprechend sinnvoll geplant wird.

Safari-Insider-Tipp: Am besten ist es, man bleibt in einer geografischen Region, z. B. im Northern Circuit ODER im Southern Circuit. Beides zu verbinden, ist einfach teuer.

Moshi, am Fuße des Kilimanjaro

Ein Tag außerhalb von Nationalparks kommt immer billiger, z. B. in Moshi, am Fuße des Kilimanjaro.

4. Mehr Kulturtourismus oder Tage außerhalb der Nationalparks einbauen

Tage in einem Nationalparks sind deutlich teurer als Tage außerhalb. Deshalb: Bauen Sie Aktivitäten und Unterkünfte außerhalb der Parks ein, was nicht nur die Reise abwechslungsreicher macht, sondern die Tansanier direkt am Tourismus partizipieren lässt.

5. Mal einfacher, mal besser

Variieren Sie die Standards der Unterkünfte. Es gibt Tage, da muss es nicht ganz so etepetete sein, vor allem, wenn der Tag schon mit Programm voll gepfropft ist. Dann tut es auch mal eine einfachere Unterkunft, weil man ohnehin nur todmüde ins Bett fällt. Ein guter Mix macht’s aus – Sie entlasten Ihr Budget, und bekommen ein Gefühl für die verschiedenen Nuancen von Qualität in Tansania.

6. Bei einem Tansania-Spezialisten die Reise buchen

Viele Leute glauben, das „Spezialreiseveranstalter“ mit „teuer“ gleichzusetzen ist. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Mein großer Vorteil: Ich kenne wirklich alles in Tansania (und vieles in Sambia, das abseits der Normalrouten liegt).

Ich kenne 98 % aller Unterkünfte in Tansania, und konzipiere für Sie einen abwechslungsreichen Mix aus simpleren und hochwertigen Unterkünften. Ein Standard-Pauschal-Anbieter kennt nur die Hotelketten, mit denen er Verträge hat, und die wichtigsten 5 Parks, aber hat keine Ahnung von billigeren Unterkunftsoptionen oder nicht abgegrasten Reiserouten.

Irente Farm in den Usambara Mountains

Zwischendurch mal etwas einfacher schlafen entlastet die Reisekasse, z.B. in der Irente Farm in den Usambara Mountains.

Weitere Beiträge aus der Serie „Kosten auf Safari“ – lesen Sie nach, welche Umstände das Reisen in Ostafrika teuer machen:

Lust auf eine individuelle Safari in Tansania bekommen?