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Klima und Reisezeiten


Das Klima in Tansania gilt generell als tropisch. Die Sommermonate Dezember bis März bilden die heißeste Jahreszeit, während der (bisweilen recht kühle) tropische Winter vom Juni bis in den September hineinreicht. Wer in den europäischen Sommerferien nach Tansania reist, reist also in den tropischen Winter…

Mikroklimata. Und trotzdem: Es ist nicht überall und immer gleich heiß. Die Mikroklimata sind regional und je nach Höhenlage verschieden.

Regenzeiten. Wie überall in den Tropen gibt es zwei Regenzeiten, eine große und eine kleine. In der großen Regenzeit, die im Allgemeinen von März bis Ende Mai oder Anfang Juni dauert, werden viele Nationalparks und auch großflächige Gebiete unpassierbar. Die kleine Regenzeit von Oktober bis November beeinträchtigt das Reisen in der Regel nur geringfügig.

Ideale Reisezeit. Tansania gilt zwar als Ganzjahres-Destination, doch dies stimmt so nur bedingt. Die ideale Reisezeit richtet sich primär nach den jeweiligen Reisezielen und den gewünschten Aktivitäten.


Jan  |  Feb  |  März  |  Apr  |  Mai  |  Juni  |  Juli  |  Aug  |  Sep |  Okt  |  Nov  |  Dez


Januar


Safari

  • Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung
  • Die große Migration nimmt in der Serengeti ihren Ausgang. Abertausende von Gnus und Zebras bringen im Southern Corridor ihre Jungen zur Welt.

Berge

  • Der tropische Sommer geht seinem Höhepunkt zu, selbst in höheren Lagen ist es also angenehm warm. Besteigungen des Kilimanjaro oder des Mount Meru bieten sich ebenso an wie Wanderungen  in den Usambara Mountains oder den Udzungwa Mountains. Die Fernsicht ist bestens.

Strand

  • Perfekte Bedingungen mit heißen Temperaturen. Die Nächte bringen wenig Abkühlung.

$$$

  • Schnäppchen sind keine zu erwarten, da der Jänner zur absoluten Hochsaison (Peak Season) gehört. 



Februar

 

Safari

  • Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung.
  • Die große Migration befindet sich noch im Southern Corridor der Serengeti und Abertausende von Gnus und Zebras haben ihre Jungen zur Welt gebracht.

Berge

  • Der tropische Sommer geht seinem Höhepunkt zu, selbst in höheren Lagen ist es also angenehm warm.
  • Besteigungen des Kilimanjaro oder des Mount Meru bieten sich ebenso an wie Wanderungen  in den Usambara Mountains oder den Udzungwa Mountains. Die Fernsicht ist bestens.

Strand

  • Perfekte Bedingungen mit heißen Temperaturen. Die Nächte bringen wenig Abkühlung.

$$$

  • Schnäppchen sind keine zu erwarten, da der Februar zur Hochsaison (High Season) gehört. 

 


März

 

Safari

  • Beste Bedingungen für die Tierbeobachtung.
  • Die große Migration befindet sich noch immer größtenteils im Southern Corridor und beginnt langsam in den Western Corridor zu wandern.
  • Gegen Ende des Monats können im Norden die ersten Regenfälle der großen Regenzeit einsetzen.
  • Mitte, Ende März schließen die meisten Lodges im Southern Circuit (Selous, Ruaha), da die Regenzeit im Süden üblicherweise früher beginnt.

Berge

  • Langsam geht der Sommer zu Ende. Regenfälle könnten für rutschigen Untergrund sorgen.

Strand

  • Grundsätzlich beste Bedingungen, vereinzelte Regenschauer beeinträchtigen die Sonnenfreuden noch kaum.

$$$

  • Im Süden setzt die Regenzeit ein und die Lodges bieten Green Season Rates, die bis zu 30, 40 % unter dem Normalpreis liegen können.

 


April

 

Safari

  • Die Regenzeit erreicht ihren Höhepunkt. Die goldbraune Savanne hat sich in sattgrünes Weideland verwandelt. Die neuen Gräser wachsen und beeinträchtigen die Tierbeobachtung, da die Tiere im hohen Gras schwer auszumachen sind.
  • Die große Migration wandert westwärts in den Western Corridor, der aber aufgrund der Regenfälle und der tückischen Black Cotton Soil nur schwer erreichbar sein kann.
  • Viele Lodges, besonders im Süden, im Osten oder im Westen sind geschlossen. Durch die starken Regenfälle in diesen Gebieten sind die Pisten unpassierbar.
  • Vogelliebhaber werden hingegen auf ihre Rechnung kommen, wenn die Vögel beginnen, ihre Nester zu bauen, brüten und ein vielfältiges Nahrungsangebot vorfinden.

Berge

  • Nach den Regenfällen erlaubt die klare Luft herrliche Panoramen auf Gebirgsketten sowie andere Naturhighlights.
  • In höheren Lagen kann es schneien.

Strand

  • Das Wetter ist unberechenbar. Starke Regenschauer und kühle Winde können das Wohlbefinden schwer beeinträchtigen.
  • Wer schon immer mal auf einen Sitz seinen Lieblingsroman in der Hotellobby verschlingen wollte, hat hier gute Chancen dazu.

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  • In ganz Tansania werden Green Season Rates geboten, die bis zu 30, 40 % unter dem Normalpreis liegen.

 


Mai

 

Safari

  • Die Regenfälle halten noch immer an. Für die Fauna und Flora ist der Regen eine Wohltat, denn die Flusspegel erholen sich, die Landschaft verwandelt sich in ein tiefgrünes Meer und die Tiere verfügen über ausreichend Wasser und Nahrung. Tiere können in diesem Monat im hohen Gras nur schwer ausgemacht werden.
  • Mit viel Glück kann in der Serengeti die Überquerung des Grumeti River durch die Große Migration beobachtet werden. Gnus und Zebras versuchen mit ihren Jungtieren, den mit lauter Krokodilen gespickten Fluss zu überqueren. Aufgrund der Regenfälle und der tückischen Black Cotton Soil kann der Western Corridor aber nur schwer erreichbar sein.
  • Vogelbeobachter kommen im Mai besonders auf ihre Rechnung, da die Vögel über ausreichend Nahrung verfügen und nicht nur brüten, sondern auch ihre Nester bauen.
  • Die Lodges im Süden sind aufgrund der Regenzeit geschlossen.

Berge

  • Nach den Regenfällen erlaubt die klare Luft herrliche Panoramen auf Gebirgsketten sowie andere Naturhighlights; die Wege sind jedoch rutschig und weiter oben kann es noch immer schneien.

Strand

  • Aufgrund der schweren Regenfälle kann die Küste und die Inseln von Tansania nicht empfohlen werden. Der Großteil der Lodges hat in diesem Monat ohnehin geschlossen.

$$$

  • Noch immer werden in ganz Tansania Green Season Rates geboten, die bis zu 30, 40 % unter dem Normalpreis liegen.

 


Juni

 

Safari

  • In den südlichen Gebieten ausgezeichnete Bedingungen, auch wenn noch vereinzelte Regenfälle niedergehen. Die Landschaft ist sattgrün und üppig, die Temperaturen  angenehm.
  • Auch im Norden sind die Bedingungen für Safaris bestens, auch wenn es in den höheren Lagen besonders in den Nächten empfindlich abkühlen kann.
  • Es handelt sich um ein exzellentes Monat, um der Große Migration im Western Corridor der Serengeti beizuwohnen. Noch immer versuchen die Tiere, den Grumeti River mit ihrem Nachwuchs zu überqueren.

Berge

  • In höheren Lagen kann es empfindlich kalt werden und schneien, doch für erfahrene Bergsteiger und Kletterer sind der Juni und die folgenden Monate ideal, da die Berge von ungeübten Wanderern gemieden werden.

Strand

  • Mitunter können Wolken oder kleine Regenschauer durchziehen, aber im Großen und Ganzen steht Sonnenbaden und Schwimmen nichts im Weg.

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  • Anfang des Monats kann man noch auf Nebensaisonspreisen beharren, gegen Ende des Monats herrschen in vielen Gegenden wieder Hochsaisonpreise.

 


Juli


Safari

  • Der tropische Winter geht seinem Höhepunkt zu, was besonders in höheren Lagen – speziell in der Nacht - zu spüren ist. In den Morgenstunden können sich hartnäckige Hochnebel in den Berg- und Hügelketten halten. Das gilt besonders für das nördliche Hochland mit dem Ngorongoro Crater.
  • Exzellente Bedingungen für die Tierbeobachtung.
  • Mit etwas Glück kann man in der Serengeti in Tansania noch immer das fantastische Schauspiel beobachten, wenn Abertausende Gnus und Zebras den Grumeti River mit ihrem Nachwuchs zu überqueren versuchen.
  • Eine Tiermigration im Mini-Format, sozusagen eine Kleine Migration, macht Besuche des Tarangire National Park in Tansania lohnenswert.

Berge

  • Obwohl tagsüber die Temperaturen nach oben klettern, bleibt es oft diesig und die Fernsichten, z. B. auf den Kilimanjaro oder den Mount Meru, sind weniger spektakulär. Für erfahrene Bergfexe sind Besteigungen allerdings wunderbar.

Strand

  • Beste Bedingungen zum Sonnenbaden, besonders da die Nächte angenehm kühl sind. Monsunwinde sorgen für eine angenehme Brise.

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  • Schnäppchen sind keine zu erwarten, da der Juli zur Hochsaison (High Season) gehört.

 


August


Safari

  • Der tropische Winter ist noch voll im Gang, was besonders in höheren Lagen – speziell in der Nacht - zu spüren ist. In den Morgenstunden können sich hartnäckige Hochnebel in den Berg- und Hügelketten halten. Das gilt besonders für das nördliche Hochland mit dem Ngorongoro Crater.
  • Ausgezeichnete Bedingungen für die Tierbeobachtung.
  • Langsam taucht die sengende Sonne den Busch wieder in mystische goldbraune Farben, und die Tiere halten sich gerne an den Wasserlöchern auf.
  • Über eine Million Gnus und Zebras wandern von der Nordserengeti in Tansania in die benachbarte Masai Mara in Kenia.
  • Eine Tiermigration im Mini-Format, sozusagen eine Kleine Migration, macht Besuche des Tarangire National Park in Tansania lohnenswert.

Berge

  • Obwohl tagsüber die Temperaturen nach oben klettern, bleibt es oft diesig und die Fernsichten, z. B. auf den Kilimanjaro oder den Mount Meru, sind weniger spektakulär. Für erfahrene Bergfexe sind Besteigungen allerdings wunderbar.

Strand

  • Beste Bedingungen zum Sonnenbaden, besonders da die Nächte noch immer angenehm kühl sind. Monsunwinde sorgen für eine angenehme Brise.

$$$

  • Schnäppchen sind keine zu erwarten, da der August zur absoluten Hochsaison (Peak Season) gehört.

 


September


Safari

  • Langsam wird es Frühling, die Tage und Nächte werden wieder wärmer und der Himmel weniger diesig.
  • Herrliche Bedingungen für die Tierbeobachtung vor.
  • Der Busch ist goldbraun und staubtrocken, die Tiere halten sich gerne um die wenigen verbliebenen Wasserlöchern auf.
  • Die Große Migration hat sich von der Nordserengeti in Tansania in die Masai Mara in Kenia gewälzt. Jetzt steht die gefährliche Überquerung des Mara River an.
  • Eine Tiermigration im Mini-Format, sozusagen eine Kleine Migration, macht Besuche des Tarangire National Park in Tansania lohnenswert.

Berge

  • Ausgezeichnete Fernsichten eröffnen sich in diesem Monat; es herrschen allgemein gute Bedingungen zum Bergsteigen vor.

Strand

  • Beste Bedingungen zum Sonnenbaden, besonders da die Nächte noch immer angenehm kühl und die Temperaturen insgesamt trocken sind. Monsunwinde sorgen für eine angenehme Brise.

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  • Schnäppchen sind keine zu erwarten, da der September noch immer zur Hochsaison (High Season) zählt.

 


Oktober


Safari

  • Es ist Frühling, die Tage und Nächte werden zunehmend wärmer und der Himmel strahlend blau.
  • Es herrschen fantastische Bedingungen für Safaris vor.
  • Der Busch ist goldbraun und staubtrocken, die Tiere halten sich gerne um die wenigen verbliebenen Wasserlöchern auf.
  • Die riesige Herden von Gnus und Zebras befinden sich in der Masai Mara in Kenia sowie teilweise noch in der Nordserengeti. Die gefährliche Überquerung des Mara River ist für die Horden von Krokodilen ein gefundenes Fressen.

Berge

  • Ausgezeichnete Fernsichten eröffnen sich in diesem Monat, es herrschen allgemein gute Bedingungen zum Bergsteigen vor.

Strand

  • Beste Bedingungen zum Sonnenbaden. Langsam werden die Nächte heißer. Die Monsunwinde legen sich.

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  • Schnäppchen sind kaum zu erwarten, da der Oktober noch immer zur Hochsaison (High Season) zählt. 

 


November


Safari

  • Die kleine Regenzeit beeinträchtigt das Reisen in Tansania kaum.
  • Für die Tierbeobachtung herrschen ungebrochen gute Bedingungen.

Berge

  • Langsam beginnt die Schönwettersaison für die großen Touristengruppen.

Strand

  • An der Küste und auf den Inseln ist es heiß, und die vereinzelten Regenschauer tun der Urlaubsfreude keinen Abbruch

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  • Der November zahlt sich für Schnäppchenjäger aus, denn aufgrund der kleinen Regenzeit werden Nebensaisonspreise verrechnet. Zumeist beeinträchtigt der Regen Safaris oder Sonnenanbeter kaum. Ein schöner Monat, um Tansania zu erkunden!
  • Es ist bedeutend ruhiger geworden, nur wenige Touristen besuchen das Land. 

 


Dezember


Safari

  • Anfang Dezember können noch vereinzelt Regenschauer durchziehen, aber für Safaris bedeuten sie kaum nennenswerte Beeinträchtigungen. Beste Bedingungen!

Berge

  • Die Schönwettersaison für die großen Touristengruppen ist in vollem Gange.
  • Beste Bedingungen zum Bergwandern und -steigen.

Strand

  • Der tropische Sommer kommt in Fahrt. Es ist heiß und in den Nächten sind kaum Abkühlungen zu erwarten.

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  • Schnäppchen sind unter keinen Umständen zu erwarten, da ab Mitte Dezember die teuerste Saison des Jahres beginnt, nämlich die Peak Season, die üblicherweise bis 6. Januar andauert.