Unsere persönlichen Highlights in Tansania
Tansania ist ein Feuerwerk an Natursensationen – da hat man im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Unsere Empfehlungen sollen Ihnen bei der Entscheidungsfindung behilflich sein.
Abendpirsch im Southern Circuit
Im Selous Game Reserve und im Ruaha National Park spürt man noch so richtig die wilde Ursprünglichkeit des afrikanischen Kontinents – kein Verkehrsstau auf den Pisten, keine zwanzig Fahrzeuge um einen Löwen und in der Ferne nur das Trompeten der Elefanten. Die Abendpirsch wird von dramatischen Sonnenuntergängen begleitet, die die Buschlandschaft in stimmungsvolle Farben tauchen. In der abendlichen Stille kann man mitunter auch das Heulen der Afrikanischen Wildhunde vernehmen, die im Süden noch in größeren Rudeln vorkommen.
Walking Safari
Die kühleren Morgen- und Abendstunden sind ideal für Walking Safaris (Fuß-Safaris). Dem bewaffneten Guide im Gänsemarsch folgend, heißt es Augen und Ohren offen zu halten. Es knackt und raschelt rundherum. Ein paar grazile Impalas suchen ängstlich das Weite. In der Ferne schnauben Zebras – sie signalisieren ihren Artgenossen damit Alarm. Im ausgetrockneten, sandigen Flussbett liegt die frische Losung eines Elefanten – er kann noch nicht weit sein! Walking Safaris sind z. B. im Selous, Ruaha, Katavi, Saadani, in der West Kilimanjaro Area und üblicherweise außerhalb der Nationalparks des Northern Circuit erlaubt.
Kilimanjaro
Allein der Anblick des "Dach Afrikas" bringt das Herz in Wallung. An unzähligen Plätzen rund um Moshi kann man die atemberaubende Kulisse des Kilimanjaro bestaunen, doch nicht jeder Reisende muss den Kilimanjaro besteigen. Auch lohnenswerte Tageswanderungen durch dichte Bananen- und Kaffeeplantagen zu tiefen Schluchten oder rauschenden Wasserfällen können unternommen werden. Es gibt mehrere Besteigungsrouten, wobei die Marangu- und Machame-Route zu den beliebtesten zählen. Dabei bieten die anderen Routen ein weit größeres Naturerlebnis abseits der Menschenmassen, z. B. die Lemosho-Route in Kombination mit der Western Breach.
Hippos im Katavi National Park
Der Katavi ist einer der wenigen Naturräume Tansanias, der (noch) größtenteils unerforscht ist. Die Landschaft wird von zahlreichen Wasserwegen, Wasserlöchern und Seen dominiert. Hier fühlen sich nicht nur bis zu 1000 Tiere starke Büffelherden wohl, sondern auch eine erquickende Vielfalt von anderen Wildtieren. Im speziellen ist Katavi für seine Flusspferde – die Hippos – bekannt, die sich zu Aberhunderten in den Trockenmonaten in den noch wenigen verbliebenen Schlammlöchern suhlen. Ein sensationelles Naturschauspiel, das die abenteuerliche Anreise mit Leichtigkeit vergessen lässt!
Mount Meru für Bergfexe
Zu Unrecht wird der Mount Meru, der zweithöchste Berg Tansanias, von den Bergsteigern vernachlässigt, obwohl die 4-Tages-Besteigung physisch viel anspruchsvoller ist. Zudem besticht der Berg mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Vor allem fasziniert das herrliche Panorama auf den nur 50 km entfernten Kilimanjaro.
Trekking mit den Maasai in den Crater Highlands
Trekking mit den Maasai durch die faszinierende Landschaft der Crater Highlands - bestehend aus Vulkankegeln, Kratern und Sodaseen - oder Seite an Seite von Millionen Tieren während der Migration bleibt emotional und visuell in unvergesslicher Erinnerung. Inmitten der kargen und doch so faszinierenden Landschaft thront der heilige Berg der Maasai, der Ol Doinyo Lengai, der einzige noch aktive Vulkan Ostafrikas, der immer wieder Feuer spuckt. In diesem Landstrich leben die Maasai, die seelenruhig und im Einklang mit der Natur ihre Rinder- und Ziegenherden hüten und die sich auf interessierte Besucher freuen.
Walhaie & Co - Tauchen auf Mafia Island
So wie das Herz schneller schlägt, wenn man einem Gorilla oder einen Löwen begegnet, so versetzen auch die fantastischen Walhaie das Taucherherz in Verzückung. Nachdem 1995 der Mafia Island Marine Park initiiert und so der Dynamitfischerei Einhalt geboten wurde, erholte sich die Unterwasserpopulation auf wundersame Weise. Die Tauchgründe vor Mafia Island zählen mit Sicherheit zu den besten, die Ostafrika zu bieten hat. Noch heute werden von den Forschern jährlich neue Spezies entdeckt! Besonderes Zuckerl: Zivilisationsmüde und Erholungsjunkies werden ihr persönliches El Dorado auf der Insel finden.
Fly Camping
Beim dampfenden Kaffee und einem deftigen Frühstück mit Eier und Speck stapft eine Herde Elefanten vor dem Camp vorbei. Die betörenden Geräusche der Wildnis erfüllen das Zelt in der Nacht. Der Guide vernimmt die Laute eines näher kommenden Leoparden – es gibt kaum eine Möglichkeit, den afrikanischen Busch intensiver zu erleben. Fly Camping ist Camping auf höchstem Niveau: mobile Luxus-Camps mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten – große Betten mit Moskitonetzen, Umkleideräumen, oft mit WC und Dusche unter dem freien Himmel. Möglich in einigen Parks des Southern Circuit, im Tarangire, in den Pufferzonen der Serengeti, im Katavi und im Saadani - und überall ein Erlebnis.
Die Große Migration in der Serengeti
Wie schon in den Hunderten Jahren zuvor machen sich jedes Jahr Millionen Tiere auf, um in der Serengeti nach Wasser zu suchen. 1,7 Millionen Weißbart-Gnus sind beim jährlichen Massenspektakel auf den Beinen, begleitet von 800 000 Tieren, darunter Zebras und Thomson-Gazellen. Dem Beobachter eröffnen sich hier auf fesselnde Art und Weise die Gesetze der Wildnis, wenn reißende Flussläufen oder lauernde Krokodile zum unüberwindbaren Hindernis werden oder Löwen, Geparden und Hyänen ihre Chancen wittern. Bei ihren Angriffen bringen sie die ganze Herde in Bewegung, dichte Staubwolken wirbeln auf – einfach atemberaubend!
Der größte Zoo der Welt: der Ngorongoro Crater
Obwohl er ein Fixstern am Safari-Himmel ist und von einem Großteil der Touristen besucht wird, ist der Ngorongoro Crater wirklich einen Besuch wert. Der größte Zoo der Welt, wie er auch genannt wird, kann mit unvergleichlichem Tierbestand auf überschaubarer Fläche aufwarten. Riesige Herden von Gnus und Zebras, Löwen, einigen wenigen Breitmaulnashörnern, vereinzelt Elefanten, Thomson- und Grant-Gazellen, Schakale, Hyänen, und und und. Da erlebt man in wenigen Stunden alles, wofür man andernorts mehrere Tage braucht.
Schimpansen am Lake Tanganyika
Unten am Lake Tanganyika kann man nach einer abenteuerlichen Schimpansen-Safari an den feinsandigen Ufern die Seele baumeln lassen. Zuvor geht es aber durch dichte Urwälder, auf mitunter steil aufragende Berge und vorbei an plätschernden Wasserläufen zu den Schimpansen, deren Anblick ein Kribbeln unter der Haut verursacht. Im Gombe Stream National Park sowie im Mahale Mountains National Park muss man sich auf Schusters Rappen fortbewegen – aber gerade diese Tuchfühlung mit der Natur macht das Schimpansen-Tracking so interessant.
Genusswandern in den Usambara Mountains
Der Geheimtipp unter Genusswanderern! Auf wunderbaren Ein- oder Mehr-Tages-Touren zeigt sich Tansania von seiner besten Seite, z. B. bei der Weitwanderung nach Mtae. Das Panoroma in Mtae ist sagenhaft, und wenn die Fernsicht gut ist, kann das gesamte nördliche Bergland inklusive Kilimanjaro und Mount Meru überblickt werden. In den Usambara Mountains bewegt man sich durch ein charmantes Stück Afrika mit Panoramen, die sich ebenso ins Gedächtnis einprägen wie die herzliche Freundlichkeit der Menschen.

























