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Selous Game Reserve

 

 

 

Abenteuerliche Bedingungen, einzigartige Landschaftsszenerie und ungestörte Tierbeobachtungen – das hört sich nach Selous (sprich „Selu“) an. Als größtes Wildreservat Afrikas übt es auf einer Größe der Schweiz (!) eine unnachahmliche Faszination aus - wilde Ursprünglichkeit und authentisches Buschfeeling erwarten die Besucher!

 

Hauptsächlich dominieren Miombo-Trockenwälder, Borassuspalmen-Haine und Buschsavanne mit Akazienhainen das Reservat. Man kann stundenlang durch das größtenteils flache, mancherorts auch sanft hügelige Gebiet fahren, und trotzdem verliert die Landschaft niemals an Faszination

 

Die Lebensader des Reservats stellt der Rufiji River dar; er und seine zahlreichen Seitenarme prägen die Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig. Aus der Vogelperspektive erinnert er ans Okavango Delta in Botswana, denn er bildet große Seen und verzweigt sich wie ein Labyrinth in viele Flussarme mit Inseln, Sandbänken und Lagunen. An deren Ufer sonnen sich so viele Krokodile wie sonst nirgends in Tansania, grunzende Hippos suhlen sich im schlammigen Wasser und unter den Borassuspalmen dösen stehend Elefanten-Familien. Nebenbei sind die Galeriewälder der zahlreichen Flussläufe Heimat über 430 Vogelarten – und natürlich auch beliebter Aufenthaltsort weiterer Tiere. Da lohnt sich natürlich eine Boot-Safari, die in fast jeder Lodge angeboten wird. 

 

Große Herden von Gnus, Zebras, Antilopen sind das ideale Dinner für weit über 3500 Löwen, dessen Konzentration die höchste Tansanias darstellt. Überhaupt sind die meisten Tierpopulationen in schier unerschöpflichen Mengen vorhanden, und theoretisch ist es möglich, jedes erdenkliche Wildtier im Selous zu Gesicht zu bekommen. Einzigartig in Afrika ist die große Population von Afrikanischen Wildhunden.

Die Unesco hat der Einzigartigkeit des Gebiets Rechnung getragen und das Selous Game Reserve zum „Erbe der Menschheit“ ernannt.

 

 

 

 

 

Praktisches

 

Anreise: Am bequemsten ist die Anreise per Propellerflugzeug, aber viele Gäste kommen auch per Geländewagen (etwa 6-8 Std. Fahrtzeit von Dar es Salaam). Günstige und erlebnisreiche Alternative: mit dem Zug. 

Eintritt: US$50 pro 24 Std. Alle Lodges innerhalb der Parkgrenzen müssen zudem zusätzlich US$25 p. P. pro Tag als Conservation Fee abführen, was den Eintrittspreis de facto auf US$75 erhöht. 

Lage: Südöstliches Tansania.

 

Highlights

 

  • Faszinierende Landschaften
  • Löwen und Hyänen
  • Große Elefantenherden
  • Wild Dogs (Afrikanische Wildhunde)
  • Rufiji River mit seinen Sandbänken, Seitenarmen und kleinen Seen, wo Krokodile, Hippos und viele Vögel heimisch sind
  • Authentisches Buschfeeling
  • Buschwanderungen (Walking Safaris)
  • Fly Camping
  • Familiäre Lodges und Camps

 

Aktivitäten

 

  • Pirschfahrten (Game Drives)
  • Fuß-Safaris (Walking Safaris)
  • Boot-Safaris (Boat Safaris)
  • Vogel-Safaris (Birding Safaris)

 

Beste Reisezeit

 

  • Alle Monate außer während der Regenzeit von Februar bis Mai, da während der Regenzeiten die Pisten (Black Cotton Soil) unpassierbar sind. 
  • Die angenehmste Reisezeit ist zwischen Juni und Oktober, weil dann heiße, trockene Temperaturen mit kühleren Nächten herrschen.