Fly Camping: The Fine Art of Safaris
Millionen Sterne geleiten Sie in tiefen Schlaf. Die betörenden Geräusche der Wildnis erfüllen das Zelt in der Nacht. Am nächsten Morgen, beim dampfenden Kaffee und einem herzhaften Frühstück mit Eier und Speck, stapft eine Herde Elefanten an Ihnen vorbei. Der Guide gibt Ihnen zu verstehen, dass er die Laute eines näher kommenden Leoparden vernimmt.
Fly Camping ist Luxus-Camping in absoluter Vollendung: mobile Luxus-Camps mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten – große Betten mit Moskitonetzen, Umkleideräumen, oft mit WC und Dusche unter dem freien Himmel.
Safarivorschlag
Alle erdenklichen Arrangements sind möglich, meist dauert das Fly Camping ein bis drei Nächte. Vorher und nachher empfiehlt es sich ein, zwei Nächte im Camp oder der Lodge zu übernachten, die das Fly Camping organisiert.
Fly Camping ist insbesondere in den südlichen Parks (Selous, Ruaha), im Saadani National Park, im Katavi, aber auch im Tarangire National Park oder in der Serengeti im Norden möglich.
So könnte Ihre Aufenthalt im Selous mit Fly Camping aussehen:
Tag 1 - Selous Game Reserve
Die kleine Propellermaschine bringt Sie vom Flughafen in Dar es Salaam in das Selous Game Reserve. Sie werden vom Flugfeld abgeholt, erhalten in Ihrer Lodge ein Briefing und machen es sich in Ihrem Banda oder Ihrem Canvas-Zelt gemütlich (Übernachtung: Camp/Lodge).
Tag 2 - Selous Game Reserve
Der erste Tag auf Safari steht ganz im Zeichen von Pirschfahrten. Nach dem Morning Game Drive, wo die Chancen gut stehen, viele nachtaktive Wildtiere zu sehen, wartet ein herzhaftes Frühstück auf Sie in der Lodge. Am frühen Nachmittag machen Sie sich auf den Weg zum Lake Tagalala oder zum Rufiji River, um auf der Boat Safaris Flusspferde und Krokodile aus nächster Nähe zu beobachten. Bei der Rückkehr ins Camp leuchtet der Himmel tiefrot. (Übernachtung: Camp/Lodge).
Tag 3 - Fly Camping Selous Game Reserve
Nach einem guten Frühstück geht es auf Pirschfahrten mit dem Geländewagen. Währenddessen Sie behäbige Elefanten, träge Löwen, scheue Giraffen und Zebras oder farbenfrohe Gabelracken beobachten, baut die Begleitmannschaft das Fly Camp an einem geeigneten Ort auf. Das Mittagessen nehmen Sie schon im Fly Camp ein, danach wird eine kleine Rast eingeschoben. Genießen Sie den Busch, die Düfte, die Geräusche! Am späten Nachmittag nehmen Sie Ihr Guide sowie ein bewaffneter Ranger auf eine Walking Safari durch den goldbraunen Busch. Am offenen Feuer brutzelt indes schon das Abendessen und sogar auf ein eisgekühltes Kilimanjaro-Bier müssen Sie nicht verzichten (Übernachtung: Fly Camping).
Tag 4 - Fly Camping Selous Game Reserve
Die Walking Safari am frühen Morgen ist ein voller Erfolg – Sie haben sogar Wild Dogs gesehen. Nach dem späten Brunch können Sie all die Erlebnisse während eine Pause verarbeiten, ein Buch lesen, ihre Notizen verfassen oder einfach nur die afrikanische Wildnis genießen. Am späten Nachmittag geht es auf eine Abendpirschfahrt in ein ganz unwegsames Gebiet, aber die Tiere stört es nicht, dass die Piste einem Schweizer Käse ähnelt. Da kommen wenigstens keine Fahrzeuge vorbei! (Übernachtung: Fly Camping).
Tag 5 - Selous Game Reserve
Gemütlich wird der Tag mit einem späten Frühstück begonnen, und auch der restliche Tag bleibt gemütlich. Der Weg zurück in die Lodge wird zur Pirschfahrt umfunktioniert, aber ansonsten steht der Tag eher im Zeichen von Erholung. Das Schwimmbad (oder wahlweise die Bar) lädt zur Abkühlung ein oder Sie laben sich am herrlichen Panorama Ihres Bandas (Übernachtung: Camp/Lodge).
Tag 6 - Weiterflug/Weiterfahrt
Sie werden entweder in einen weiteren Park transferiert oder Sie machen sich auf den Weg ans Meer.
>> Reisebeispiel "Fly Camping" als PDF
Details zur Safari
Unterkünfte
- Lodges oder Camps
- Während des Fly Camping Zelte in der Luxusausführung
Verpflegung
- Vollpension (Frühstück, Picknick-Lunch oder leichtes Mittagessen, Abendessen).
Begleitmannschaft
- Driverguide (Fahrer mit Ranger-Know-How)
- Koch, Kellner und weiteres Personal
- Bewaffneter Ranger
Sie sollten
- eine Portion Abenteuerlust mitbringen
- einen Faible für die Natur haben
- Ferngucker und Bestimmungsbuch nicht vergessen!
Verlängerungsoptionen
- Transfer in den nächsten Park, z. B. Ruaha im Süden, Serengeti oder Ngorongoro Crater im Norden
- Flug an den Strand von Pangani und mehrtägiger Aufenthalt am Ushongo Beach
- Weiterflug auf die Gewürzinsel Sansibar und einige Tage Aufenthalt in Stone Town und am Strand
- Weiterflug nach Mafia Island zum Strandurlaub und zum Tauchen
- Nach der Safari im Southern Circuit auch Beach-Verlängerung am Lake Tanganyika empfehlenswert


