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Tarangire National Park

 

Sanfte Buschlandschaften empfangen die Besucher des Tarangire National Park - nur die ausladenden Baobabbäume stechen ins Auge. Er hat genau das, was man sich landsläufig unter „Afrika“ vorstellt: stachelige Akazienwälder, endlose hügelige Weiten und unverfälschtes Busch-Feeling. Bekannt ist der Tarangire besonders für seine große Elefantenpopulation, die zu den größten im Norden zählt. 

 

Seinen Namen verdankt der Park dem Tarangire River, der sich von Nord nach Süd durch den gesamten Park schlängelt und das ganze Jahr Wasser führt. Der Flusslauf ist von Dhoum- sowie Borrassus-Palmen und dichtem Galeriewald gesäumt, der vielen Vögeln Nistplätze bietet. Alle Tiere kommen praktisch im Laufe eines Tages an den Fluss, wenn es nirgendwo anders mehr Wasser gibt, ein wenig Warten zahlt sich also allemal aus.

 

Einzigartig hier ist die jährliche Migration, die während der Trockenzeit stattfindet. Jeder kennt sie, die sensationelle „Great Migration“ in der Serengeti; doch nur wenige wissen, dass sich so ein Schauspiel im kleineren Rahmen auch im Tarangire National Park beobachten lässt. Weil der Tarangire River das ganze Jahr über Wasser führt, ziehen gegen Ende der Trockenmonate (August bis Oktober) viele Tiere aus den umliegenden Ökosystemen zum Fluss, um am Wasser ihr Überleben zu sichern. Zu dieser Zeit kann nur der Ngorongoro-Krater mit einer höheren Konzentration an Wildtieren aufwarten. Unzählige Elefanten, Gnus, Zebras, Thomsongazellen, Grantgazellen, ganze Büffel-Herden, Elenantilopen, Kuhantilopen und die seltenen Beisa-Antilopen tummeln sich dann am Wasser und den benachbarten Wasserlöchern. 

 

 

Praktisches

 

Anreise: Die Anfahrt erfolgt fast ausschließlich mit dem Geländewagen. Die Teerstraße führt fast bis zum Gate, die letzten paar Kilometer führt eine gute Piste zum Park. 

Eintritt: US$35 pro 24 Std. 

Lage:  Auf dem Weg von Arusha in die Sergenti, westlich von Arusha. 

 

Highlights

 

  • „Kleine Migration“
  • In den Trockenmonaten große Konzentration von Elefanten entlang des Tarangire River
  • Vögel
  • Typisch afrikanische Buschlandschaft mit Baobabbäumen

 

Aktivitäten

 

  • Pirschfahrten (Game Drives)
  • Walking Safaris (außerhalb des Parks)
  • Vogelbeobachtung (Birding Safaris, außerhalb des Parks)
  • Nachtfahrten (Night Drives, außerhalb des Parks)
  • Fly Camping außerhalb der Parkgrenzen

 

Beste Reisezeit

 

  • August bis Februar (zur Zeit der „Kleinen Migration“)
  • Oktober bis Mai ist die Hochsaison für Vogelliebhaber