Verstehen Sie „Safarinesisch“?
Hier haben wir für Sie einen kleinen Wegweiser aus dem Begriffsdschungel der Safaris zusammengestellt.
Arten von Safaris
- Game Drive (Pirschfahrt)
Ausfahrt mit einem Safarifahrzeug in einen Nationalpark oder ein Reservat, um Wildtiere zu beobachten; Dauer: 3–8 Std. - Walking Safari (Fuß-Safari)*
Fußwanderungen in designierten Teilen innerhalb oder außerhalb eines Schutzgebietes; Dauer: 2–4 Std.; Voraussetzung: bewaffneter Ranger als Begleitschutz. - Bird Safari (Vogelbeobachtung)*
Spaziergänge durch vogelreichen Busch, oft in der Umgebung von Unterkünften, auch außerhalb von Parks und Reservaten; Dauer: 2–4 Std. - Boat Safari (Boot-Safari)*
Bootsfahrten auf Flüssen oder Seen, wo man auf Tuchfühlung mit Krokodilen, Nilpferden und anderen Wassertieren geht; Dauer: individuell. - Baloon Safari (Ballon-Safari)*
Überflüge von tierreichen Gebieten mit dem Heißluftballon, momentan nur in der Serengeti möglich, Dauer: 2–4 Std. - Game Flight (Flug-Safari)*
Überflüge über Nationalparks z. B. mit leichten Ultra- Light-Flugzeugen, momentan in Tansania nicht möglich, könnte sich aber jederzeit wieder ändern.
*nicht in allen Nationalparks und Reservaten erlaubt
Arten von Reisen
- Gruppenreise
Reise in einer Gruppe zu vorgegebenen Terminen ohne flexible Reisegestaltung, entweder als Lodge Safari, Camping Safari oder Kombination aus beidem. - Private Safari
Maßgeschneiderte Individualtour (in Bezug auf Termine, Unterkünfte, Aktivitäten, Preisgestaltung). - Lodge Safari
Die Übernachtungen erfolgen jeweils in permanenten Unterkünften, wie Lodges, Camps oder Hotels. Jede Preisklasse ist möglich – von einigermaßen günstig bis äußerst luxuriös. - Camping Safari
Der Tour Operator stellt Camping-Ausrüstung, Lebensmittel und das Personal (Driver, Koch). Campiert wird auf öffentlichen Campingplätzen innerhalb und außerhalb der Nationalparks. Bisweilen werden Mittagsmahlzeiten oder Erfrischungen in Lodges eingenommen. - Luxury Camping Safari
Campiert wird auf sogenannten special campsites, designierten Arealen in landschaftlich schöner oder tierreicher Umgebung. Es werden keine gewöhnlichen Kuppelzelte aufgebaut, sondern überdimensionale, luxuriöse Canvas-Zelte mit großen Betten, Moskitonetzen und einer romantische Dusche unter dem Sternenhimmel. Koch, Kellner und Putzpersonal sind inklusive. - Photographic Safari (Foto-Safari)
Im Gegensatz zu einer Jagd-Safari wird hier nur mit dem Fotoapparat geschossen. - Fly-in Safari
Um sich die teilweise mühsame Anfahrt zu den Nationalparks zu ersparen, werden Gäste per Propellermaschinen, die zwischen grasenden Gnus und davon galoppierenden Giraffen landen, zu den Lodges transferiert. Die Gäste werden mit Geländewagen von den oft abenteuerlichen Landepisten abgeholt, und die eigentliche Safari beginnt.
Glossar der Unterkünfte
- Hotel
Üblicherweise Unterkunft in der Stadt oder am Strand im gemauerten Stil, wo sich Zimmertür an Zimmertür reiht, oft ein einziger Baukomplex. - Lodge
Permanente Unterkunft in oder im Einzugsbereich von Naturschutzgebieten oder am Strand, idyllisch eingebettet in den Naturraum, gemauerte, rustikale Bauweise; meist stehen die eigenständigen Zimmer aus Stein oder Ziegeln (bandas oder bomas genannt) weit auseinander und garantieren Privatsphäre. - Camp oder Tented Camp
Permanente Unterkunft in oder im Einzugsbereich von Naturschutzgebieten in Zeltform; überdimensionale, komfortable Canvas-Zelte oft auf Holzplattformen, mit großen Betten, Schreibtischen, Sesseln und anderem Mobiliar, oft mit gemauerten Sanitäranlagen dahinter oder daneben; durch die Leichtbauweise fühlt man sich besonders mit der Wildnis verbunden und nimmt vor allem in der Nacht viele Geräusche wahr. - Fly Camp
Mobile Luxus-Camps, die nur vorübergehend an bestimmten Orten aufgestellt werden; große, vollständig möblierte Canvas-Zelte, oft WC und Dusche unter freiem Himmel; man ist mitten im Busch und im Normalfall ganz allein, was sich besonders ursprünglich anfühlt und die Naturgewalten eindrucksvoll erleben lässt. - Resort
Kleine und große Ferienanlagen am Meer, zumeist gemauerte Bauweise, oft mehrere Restaurants, Bars, sogar Souvenirläden, Internetcafés und Ähnliches. - Banda
Typische Swahili-Bezeichnung für ein freistehendes gemauertes Häuschen oder ein Canvas-Zelt. - Boma
Gemauertes, freistehendes, rundes Häuschen; geläufige Bezeichnung im Norden (Maasai-Land). - en-suite
Die Toilette ist dem Schlafraum angeschlossen, d.h. das Canvas-Zelt oder das Zimmer muss nicht verlassen werden.


